Willkommen bei Greenwire!

Setz Dich gemeinsam mit Greenpeace für Klima- und Umweltschutz ein.

Das passiert gerade:

  • Heri erstellte einen Beitrag in Themengruppe Nachhaltige Landwirtschaft

    Die BASF ist euch sicher bekannt. Pestizide und Saatgut vor allem.
    Nun gibt es Bestrebungen in der EU, die Bilanzierungsregeln von Konzernen um Kategorien der "Nachhaltigkeit" zu erweitern und hier eine monetäre Bewertung von Kosten und Nutzen vorzunehmen.
    Einen Artikel dazu findet ihr hier:

    https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2020/le…

    Nun klingt das Ganze zunächst ganz löblich. Wobei Eigenlob der Konzerne sicherlich der Sinn der Übung sein wird.
    Denn wer stellt die Bilanzierungsregeln auf? So wie es aussieht, die Juristischen Abteilungen der Konzerne selber. Auch legen die Konzerne selber fest, wie man monetären Nutzen und Kosten berechnet, Da gibt es noch nicht so viel Erfahrung. und so wird man es von EU-Seite man wohl den Experten der Konzerne überlassen, entsprechende Bewertungsschemata zu entwickeln,

    Nur habe ich da gelinde gesagt einige Zweifel an den zu erwartenden Ergebnissen. Es ist z.B. relativ einfach zu berechnen, wieviel Rohstoff, Energie und andere Zutaten zu einem Plastikprodukt so kosten. Auch die Kosten der Müllabfuhr könnte man noch beziffern. Aber wie berechne ich nun die Kosten die dadurch entstehen, dass dieses Plastikprodukt zu großen Teilen halt in der Umwelt landet und dort zu Mikroplastik vermahlen wird?
    Ähnlich ist es mit Pestiziden: Was das Zeug in der Herstellung kostet ist bekannt. Auch ungefähr der monetäre Nutzen für den Großgrundbesitzer. NIcht bekannt ist, wohin und in welcher Menge das Zeug bei "bestimmungsgemäßer Verwendung" in der Umwelt schließlich gelangt, wieviele Arten das Zeug nach einigen Jahren auf dem Gewissen hat, wieviele Menschen und andere Lebewesen davon chronisch krank geworden sind usw.
    Was kostet eine Wildbiene? Was eine Schwebfliege? Wie gehen Krankheitskosten durch Pestizide in die Bilanz ein? Immerhin machen Ärzte, Kliniken und Pharmachemie doch gewaltige Umsätze mit derartigen Krankheiten. Also positive Bilanz? Für die Gegenrechnung der Kosten müsste man die Krankheiten den Pestiziden eindeutig zuweisen. Och nee - doch lieber nicht? Könnte ja Schadenersatz bedeuten...
    Ihr seht, es ist nicht so einfach.

    Ich plädiere auf jeden Fall dafür, dass Konzerne am Bewertungsverfahren nicht federführend mitwirken dürfen.
    Schließlich ist es Lebewesen (einschließlich Menschen) auch nicht gestattet, ihren monetären Wert nach Belieben selber festzulegen.

  • Amelie Ruhe von Greenpeace Ortsgruppe erstellte einen Beitrag in Konsumstreik

    Bald geht es los! Nur noch zwei Tage bis zum Start des Konsumstreiks!

    Als kleine Erinnerung: Morgen um 16.00 Uhr findet unsere Auftaktveranstaltung über Zoom (Meeting-ID: 932 0787 3566, Passwort: Streik) statt.
    Wir würden uns sehr freuen, Euch morgen zu sehen und uns mit Euch auszutauschen!

    Herzliche Grüße,
    Amelie

  • Zumindest hier in Hamburg scheint gerade die Sonne und die Herbstblätter (zumindest die, die noch an den Bäumen hängen...) leuchten in bunten Farben und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Und weil es irgendwie so dazu passt, möchte ich hier mit euch ein Bild von dem Soli-Baum für den Danni teilen, dass kommende Woche seinen Weg in den Danni findet. Toll geworden, oder?
    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und bleibt gesund! LG Melanie

Bevorstehende Veranstaltungen
in der Community

Neueste Gruppen
in der Community

Öffentliche Gruppe · 1 Mitglied
Öffentliche Gruppe · 1 Mitglied

Neueste Inhalte
in der Community

Magda1003 Greenpeace Ortsgruppe · 4 Dez.
Der Onkel Greenpeace Ortsgruppe · 3 Dez.