Danke an alle, die am vergagenen Samstag in Lützerath dabei waren und so die Demo zum großen Erfolg gemacht und zur medialen Aufmerksamkeit beigetragen haben!
Lützerath schützen - 1,5 Grad-Grenze einhalten
Seid dabei, kommt am Samstag 12.11. um 12:00 Uhr mit euren Freund:innen und Freunden ins Rheinland, damit die Kohle unter Lützerath im Boden bleibt!
Während die Vereinten Nationen in Ägypten über mehr Klimaschutz debattieren, droht im Rheinland die Zerstörung vom Dorf Lützerath der 1,5 Grad-Grenze: Die Regierung hat mit dem Kohlekonzern RWE in einem Hinterzimmer-Deal vereinbart, allein im Tagebau Garzweiler noch weitere 280 Millionen Tonnen des Klimakillers Braunkohle fördern zu wollen. Sechs Mal mehr, als zulässig wäre, um die kritische 1,5-Grad-Grenze einzuhalten. Genau deshalb treten wir dem mit einer kraftvollen Demonstration während der Weltklimakonferenz entgegen.
Demo in Lützerath ab 12:00 Uhr, Shuttelbusse fahren von & nach Erkelenz:
Hin von Erkelenz Bhf: 10 bis 12:30 Uhr
Zurück von Lützerath: 15 bis 17:30 Uhr
Der Kohle-Konzern RWE lässt Windräder abreißen, um noch mehr Kohle zu fördern: So zeigt sich in Lützerath die ganze Absurdität der aktuellen Energiepolitik. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg von Putins Russland auf die Ukraine stellt Deutschland und die Welt vor enorme Herausforderungen. Die Kohle unter Lützerath ist dafür aber nicht notwendig. Energiesicherheit geht nur mit Investitionen in Erneuerbare!
Schon jetzt verlieren Millionen Menschen weltweit ihre Lebensgrundlagen und ihr Zuhause. Besonders im Globalen Süden zwingt dies viele Menschen zur Flucht. Während in Ägypten die Staats- und Regierungschefs zusammenkommen, um über die Einhaltung des Paris-Abkommens zu beraten, bringen wir die mediale Aufmerksamkeit nach Lützerath.
Am Samstag, 12. November, stellen wir uns schützend vor das bedrohte Dorf am Tagebau Garzweiler. Gemeinsam mit Tausenden Menschen und in Solidarität mit der globalen Zivilgesellschaft für Klimagerechtigkeit fordern wir von den Regierungen in Bund und Land:
⦁ Für 1,5 Grad muss die Kohle unter Lützerath im Boden bleiben! Die Landesregierung muss mit RWE ein Räumungsmoratorium für Lützerath vereinbaren. Wir wollen keine unnötige Eskalation der Situation unter Gefährdung von Menschenleben, sondern Gespräche für eine friedliche Lösung.
⦁ Wo Kohleausstieg 2030 drauf steht, muss auch CO2-Einsparung drin sein! Die Bundesregierung muss für einen stetigen Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung sorgen. Und auch für die Kohlekraftwerke in Ostdeutschland braucht es einen verbindlichen Kohleausstiegspfad bis 2030.
⦁ Die Braunkohle unter Lützerath wird auch in der aktuellen Krisensituation nicht benötigt. Versorgungssicherheit braucht Investitionen in Erneuerbare. Für 100% Sonne und Wind! Die Zukunft ist Erneuerbar.
Die 1,5-Grad-Grenze verläuft vor Lützerath. Am Samstag, 12. November ziehen wir diese Grenze: Für Klimagerechtigkeit im Rheinland und weltweit!
Weitere Infos zur Demo hier www.alle-doerfer-bleiben.de/ oder direkt nachfragen bei Johannes oder Gianna in Hamburg. Wir freuen uns euch in Lützerath zu treffen!