für den Schutz der Artenvielfalt

Artenvielfalt

Lebensräume schützen

Vielfalt – Basis des Lebens

Die Aussterberate ist bei vielen Tier- und Pflanzengruppen um den Faktor 100 bis 1000 höher, als dies natürlich der Fall wäre. Der Rückgang der biologischen Vielfalt wird maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht. Der Schutz von Lebensräumen ist der beste Schutz für die darin lebenden Arten.

Unsere Vision:

  • Ein weltweites Netz von Schutzgebieten an Land und in den Meeren.
  • Klimaschutzmaßnahmen, die nicht zu Lasten der Artenvielfalt gehen.
  • Verbraucher, die bei ihrem Konsum die Auswirkungen der Produkte auf die Artenvielfalt berücksichtigen.
  • Eine Wirtschaft, deren Handeln auf einen konsequenten Erhalt der Artenvielfalt ausgerichtet ist und keine Lebensräume zerstört.
  • Eine Landwirtschaft, die konsequent auf ökologischen Landbau umstellt.

Das kannst du im Alltag tun:

1. FLEISCHLOS GLÜCKLICH

Iss wenig Fleisch und wenn, dann welches aus guter Tierhaltung. Inbesondere die Fleischproduktion trägt weltweit zum Verlust vorher wilder Naturlandschaften bei. Konventionelle Mastanlagen produzieren oft nicht nur Tierleid, sondern auch jede Menge Umweltprobleme. Verzichte deshalb auf Billigfleisch; was sich hinter den Siegeln auf der Verpackung verbirgt, verrät unser Ratgeber. Und dass vegetarisches Essen weder langweilig noch aufwendig ist, beweist zum Beispiel „Krautkopf“. Grillen geht auch ohne Fleisch – wirklich! Probiere zum Beispiel mit Olivenöl, Kräutern und Knoblauch marinierte Kürbisspalten. Köstlich. Aber nicht nur das Fleisch auf dem Rost ist ein Problem. Lies die von Umweltbundesamt zusammengestellten Tipps für gesundes und umweltschonendes Grillen.

2. GUTER FANG

Damit künftige Generationen noch was zum Fischen haben, müssen wir heute unseren Fischkonsum auf ein verträgliches Maß zurückschrauben. Viele Bestände sind bereits überfischt. Was bedenkenlos auf den Tisch darf, erfährst du in unserm Fischratgeber

3. FUTTERN OHNE GENTECHNIK

Produkte, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, sind in Deutschlands Supermärkten kaum zu finden. Anders sieht es bei tierischen Lebensmitteln wie Milch, Eier oder Fleisch aus. In den Trögen der Tiere landen oft Gen-Pflanzen. Garantiert frei davon sind Bio-Produkte  und konventionelle Ware mit dem „Ohne Gentechnik“-Logo. Gentechnisch veränderte Pflanzen können oft in Monokulturen angebaut und mit speziellen Pestiziden gespritzt werden, dadurch schaden sie der Artenvielfalt besonders.

4. AUFRÄUMEN – WEG MIT DEM MÜLL! 

Die Bilder von Tieren, die Plastik gefressen haben und qualvoll verendet sind, kennen wir alle. Egal, ob man an der Ostsee oder in den Alpen zuhause ist: Plastikmüll gelangt nicht nur über Strände, sondern auch über Flüsse ins Meer. Deshalb: Ärmel hochkrempeln und bei Müll-Aufräumaktionen mitmachen. Oder selbst welche initiieren – damit Plastikmüll in der Umwelt keine Chance hat.

5. UNNÖTIGES PLASTIK REDUZIEREN

Müssen Einwegflasche, Plastikgeschirr oder 1-Euro-Nippes unbedingt sein? Wahnsinn, welcher Aufwand etwa für einen Wegwerflöffel betrieben wird. Wäre es da nicht sinnvoller, wenn wir unser Besteck einfach abwaschen? Viele Plastik-Gadgets im Alltag sind komplett überflüssig. Deshalb: Einfach mal den schnellen Griff zu Dingen hinterfragen, die es auch aus schönen, langlebigen Materialien wie Holz, Glas, Stoff oder Metall gibt.

6. BIENENFREUNDLICHER GARTEN

Die Artenvielfalt im eigenen Garten fängt bei den Kleinstlebewesen und Insekten an. Vermeide den Pestizideinsatz in deinem Garten und pflanze insektenfreundliche Gewächse. Unser Ratgeber "Rette die Biene" hilft dir dabei weiter.