Demos mit FridaysForFuture

Thomas Teufel Greenpeace Ortsgruppe • 22 November 2020

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Am 24. Januar 2020 fand wieder eine Fridays-For-Future Demonstration in Böblingen und Sindelfingen statt. Greenpeace war von den Organisatoren eingeladen worden, an dieser Demonstration teilzunehmen.

Um 17:30 hatten sich am Böblinger Bahnhof ungefähr 40 Demonstranten versammelt. Die Veranstaltung wurde mit einer Aufforderung zur einer fleischfreien – am besten veganen Ernährung - eröffnet. Dann begann der Marsch über die Talstraße zur Sindelfinger Straße und von dort zum Marktplatz in Sindelfingen.

Viele Autofahrer, die am Demonstrationsmarsch vorbeifuhren, drückten ihre Sympathie aus. Einige Autofahrer waren aber auch genervt, weil der Marsch sie beim Abbiegen behinderte.

Auf dem Marktplatz in Sindelfingen fasste eine Schülerin in einem Vortrag noch einmal schlüssig und präzise zusammen, welche Umweltprobleme die Schüler zu ihrem Protest motivieren. Darauf folgte ein Grußwort von Greenpeace an die Jugendlichen, das an die Bedeutung von Sindelfingen für die Autoindustrie und an die Verantwortung der Autoindustrie in der Klimakrise erinnerte.

Und danach gab es alkoholfreien Punsch gegen die Kälte.

 

 

20. September 2019: Globaler Klimastreik!

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1,4 Millionen Menschen gingen heute in Deutschland auf die Straße um für rasche Maßnahmen gegen die Klimakrise zu protestieren! In über 500 Städten Deutschlands sammelten sich Menschen - wir waren in Stuttgart dabei , wo etwa 30 000 Teilnehmer in drei Zügen durch Stuttgart marschierten. Der Verkehr kam zum Erliegen, stattdessen Menschen, Menschen, Menschen mit Bannern, Plakaten, Trommeln und Trompeten. Ein großes Ereignis!

Dass diese Demonstrationen bitter nötig sind und auch zukünftig sein werden, zeigt das gleichzeitig vorgestellte Klimapaket der deutschen Regierung: zaghafte Maßnahmen, die nichts verändern werden, Vieles in die Zukunft schieben und nichts in die notwendige Richtung bewegen. Ein viel zu geringer CO2-Preis, der erst in 2 Jahren erhoben wird; eine Scheinerhöhung der Treibstoffpreise (da gleichzeitig die Pendlerpauschale erhöht wird); kein Plan, wie die erneuerbaren Energien ausgebaut statt ausgebremst werden können.

Die Regierung setzt ihren Kurs fort: so tun, als ob etwas entschieden wird, ohne dass tatsächlich etwas passiert; niemandem weh tun, auch nicht denen, die viel zu viel CO2 produzieren - nur keine potentiellen Wähler verprellen! Und das, wo die Nationale Akademie der Wissenschaften maximale Anstrengungen fordert "um den sich abzeichnenden ökologischen und zivilisatorischen Kollaps abzuwenden"! Wissenschaftler des PIK bezeichnen das Klimapaket als "Politikversagen", andere als "Ausdruck klimapolitischer Mutlosigkeit". Die Bundesregierung ist gewählt um "Schaden vom deutschen Volke" abzuwenden, nicht um Lobbypolitik zu betreiben und als oberstes Ziel den Machterhalt der eigenen Partei anzustreben. 

Es gibt noch viel zu tun - hoffentlich reicht die Zeit dazu!