Greenpeace auf dem Umundu 2013

Greenpeace Dresden Redaktion • 29 May 2021
in der Gruppe Greenpeace Dresden
Greenpeace zeigt zum Abschluss des Umundu Festivals 2013 den Film "More Than Honey."

Aus dem Archiv vom 19.10.2013

Was uns gehört - 'Gemeingüter' im Themenfokus

Vom 10. bis zum 19. Oktober luden die Umundu-Initiative Dresden und Sukuma arts e. V. wieder zu einem vielfältigen Programm rund um das Thema nachhaltiger Konsum ein. Im Fokus stehen in diesem Jahr "Gemeingüter".

Ob Luft, Wasser oder Wälder, ob Ackerland oder die biologische Vielfalt, Gemeingüter prägen unser Leben überall auf der Welt. Oft erkennen wir ihren Wert erst dann, wenn sie gefährdet oder verschwunden sind. Auch unser alltägliches Konsumverhalten steht in einem engen Wechselverhältnis zu Gemeingütern: Wir bestimmen tagtäglich durch unsere Konsumentscheidungen, wie Ressourcen genutzt und welche (Konsum-)Strukturen gefördert werden. Das 5. Umundu-Festival in Dresden widmete sich im Jahr 2013 unter anderem der Frage, ob und wie Gemeingüter nachhaltigen Konsum und nachhaltige Entwicklung fördern können.

Wir von Greenpeace Dresden trugen mit Filmen, einer Ausstellung und Vorträgen zum Festival bei. Eintritt frei!

Programm:

Ausstellung: Die Jagd auf den letzten Fisch

Öffnungszeiten:
Sa 12.10. 15:00-17:00
Mo 14.10. 19:00-21:00
Do 17.10. 19:00-21:00

Ort:
Büro von Greenpeace Dresden, Martin-Luther-Straße 11

In der Ausstellung ging es um die Überfischungsproblematik:

  • Welcher Fisch wird wie gefangen?
  • Wer darf wo fischen und wer kontrolliert das?
  • Welchen Fisch kann ich noch essen?

Dazu gab es Ansprechpartner und Material zum mitnehmen.

Greenpeace Infostand auf dem Umundu Festival Abschlussmarkt 2013
© Greenpeace Dresden

Film: Do The Math

Dienstag, 15.10.13, 20 Uhr

Ort: TU-Dresden Gerberbau (Bergstr. 53), Raum GER/38/H

Es ist simple Mathematik: wir könnten noch 565 Gigatonnen Kohlendioxid emittieren und würden trotzdem unter einer Klimaerwärmung von 2°C bleiben - wenn es mehr wird, riskieren wir ungeheuerliche Katastrophen auf unserer Erde. Das Problem ist allerdings, dass die Ölkonzerne schon jetzt so viel Erdölreserven besitzen und fördern wollen, dass damit 2.795 Gigatonnen CO2 emittiert werden würden - 5mal mehr als es sicher wäre. Bill McKibben von 350.org zog durch Amerika, um in seinem mitreißenden "Do The Math"-Vortrag zu erklären, warum wir das nicht zulassen dürfen. Die Tour war unglaublich erfolgreich und um die Menschen auf dem ganzen Globus zu erreichen, gibt es sie auch als Film zu sehen.

Link: Trailer

Weiterführende Links

Offizielle Seite der Umundu-Initiative