Mahnwache "FREE THE ARCTIC 30!"

Greenpeace Dresden Redaktion • 28 May 2021
in der Gruppe Greenpeace Dresden
Leuchtender Protest für die Freilassung der 30 Greenpeace Aktivisten in Russland

Aus dem Archiv vom 13.09.2013

Dresden, 30.09.2013 - Die 30 Greenpeace-Aktivisten sitzen immer noch in Murmansk (Russland) in Untersuchungshaft und werden weiter verhört. Mit einer Mahnwache in Dresden forderten wir die Freilassung der Aktivisten. Ihnen wird Piraterie vorgeworfen, auf die bis zu 15 Jahren Haft steht.

Seit dem Entern des Greenpeace-Schiffes "Arctic Sunrise" und der Festnahme der Besatzung durch die russische Küstenwache fanden weltweit Mahnwachen vor russischen Botschaften und anderswo statt. Die Küstenwache setzte mit einem Helikopter einen Einsatztrupp an Bord der "Arctic Sunrise" in der arktischen Petschorasee ab. Die russischen Soldaten stürmten die Brücke, kappten die Kommunikation des Schiffes und nahmen unter Androhung von Waffengewalt die Umweltschützer fest.

Diese hatten zuvor mit ihrem Schiff an einer Bohrplattform des russischen Ölkonzerns Gazprom gegen Ölförderung in der Arktis protestiert. Bereits während dieser friedlichen Aktion hatte die Küstenwache elf Warnschüsse in Richtung des Greenpeace-Schiffes abgefeuert und die Besatzung zum Verlassen der Region aufgefordert.

Weiterführende Links

Greenpeace Deutschland: Anklage wegen Piraterie gegen Arctic Sunrise-Aktivisten

Greenpeace Deutschland: Bundesweiter Protest an Gazprom-Tankstellen gegen Arktis-Ölbohrungen

Greenpeace Deutschland: Greenpeace-Jugendliche protestieren gegen Gazprom