Mitmachen! Protestmail an Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre.
Die Gier nach Rohstoffen aus der Tiefsee bedroht einen der letzten unberührten Lebensräume der Erde. Anfang 2024 hat Norwegen die Ausbeutung des Meeresbodens für Metalle und Mineralien in der Arktis beschlossen.
Trotz aller Warnungen internationaler Meereswissenschaftler:innen treibt die norwegische Regierung ihre Pläne voran. Doch der Tiefseebergbau könnte fatale Folgen für die Meereswelt der Arktis haben. Denn sie steckt voller Leben und ist ein Hotspot der Artenvielfalt.
Diese geheimnisvolle Unterwasserwelt reicht bis in eine Tiefe von über 5.000 Metern und ist größtenteils unerforscht. Hier könnten Arten verloren gehen, noch bevor sie entdeckt worden sind. Der Tiefseebergbau würde auch bedrohte Walarten oder Fischpopulationen in den arktischen Gewässern gefährden – wie stark die Auswirkungen wären, ist unbekannt.
Zum World Octopus Day am 8. Oktober gab es einen Protest vor der Oper in Oslo. Während das Greenpeace-Schiff Witness in den Hafen von Oslo einlief, ragte eine Kunstinstallation aus rund 5000 bemalten Kieselsteinen aus dem Meer mit der Protestbotschaft „Stoppt den Tiefseebergbau“. Die Kieselsteine wurden in Deutschland, Finnland, Norwegen und im Vereinigten K¨önigreich von vielen engagierten Menschen mit kleinen Kraken, dem Symboltier der Tiefsee, bemalt. Auch in Freiburg wurden solche Steine bemalt, an unseren Infoständen auf der Public Climate School am Platz der alten Synagoge und auf dem ZMF Festival.
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Es geht weiter mit dem Protest!
Mit Aurora und Jacob Collier haben bekannte Stimmen gegen den Tiefseebergbau protestiert Auch deine Stimme zählt! Hilf mit, Norwegens verantwortungslose Pläne zu stoppen. Schicke eine Protestmail an Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre. Jetzt ist der Zeitpunkt, um lautstark gegen die Vergabe der ersten Abbaulizenzen zu protestieren. Lassen wir zusammen den Protest gegen den Tiefseebergbau so laut werden, dass er nicht ignoriert werden kann.
Mehr Infos gewünscht? Alles zum Thema Tiefseebergbau auf Greenpeace.de


