Unser Protest geht weiter - Lützerath muss bleiben

Tobias Dürr-Mayer Greenpeace Ortsgruppe • 8 January 2022
in der Gruppe Greenpeace Freiburg

Durch den jahrzehntelangen Druck der Straße sollen die fünf Dörfer Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich am Tagebau Garzweiler II gerettet werden. Ein großer Sieg der Klimagerechtigkeitsbewegung!

Doch die Ampelkoalition ist nicht bereit, die Zerstörungen für den Klimakiller Kohle endlich zu beenden und überlässt das Schicksal von Lützerath den Gerichten. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Entscheidung über die vorzeitige Enteignung des letzten Landwirts von Lützerath bis auf weiteres verschoben. Per Beschluss des Gerichts darf
RWE aber in Lützerath keine Abrisse vornehmen, solange das Gericht noch nicht entschieden hat. Ein neuer Termin dazu ist noch nicht bekannt.

Greenpeace Freiburg

Unser Protest geht deshalb weiter! Lützerath darf nicht zerstört werden und die  darunterliegende Kohle muss im Boden bleiben, wenn Deutschland das Pariser 1,5-Grad-Limit einhalten und schneller aus der Kohle aussteigen will.

In Lützerath entscheidet sich, ob Deutschland, einer der größten Verursacher der Klimakrise, noch ein weiteres Dorf seiner schmutzigen Energiegewinnung opfert – oder ernsthaft versucht, unter dem 1,5° Limit zu bleiben. Wir sagen: Keine Kompromisse um Lützerath, keine Kompromisse mit der Erhaltung des Lebens!

Wir appellieren an die Ampel-Koalition in Berlin und das Land Nordrhein-Westfalen: Überlassen Sie das Schicksal von Lützerath nicht länger den Gerichten! Schützen Sie das Klima und verhindern Sie den Abriss von Lützerath!

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