Arbeitsgruppe Frieden von Greenpeace Köln
Veranstaltung

Wie Atomindustrie und Atomwaffenprogramme zusammenhängen

Kai Blau Greenpeace Ortsgruppe
in der Gruppe Greenpeace Köln

Wie Atomindustrie und Atomwaffenprogramme zusammenhängen –
Infoaktion zum 36. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

plus: Sonderführung des DOKK durch den Kölner Atombunker

Datum: 26. April 2022
Zeit: 17 bis 19 Uhr (Führung um 18 Uhr)

Ort: Oberhalb U-Bahn-Haltestelle Kalk Post, Robertstraße 2, 51105 Köln

Am 26. April informiert Greenpeace Köln anlässlich des 36. Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl über die Abhängigkeiten zwischen der zivilen Atomindustrie und militärischen Atomwaffenprogrammen.

Ab 17 Uhr werden Ehrenamtliche von Greenpeace Köln oberhalb der U-Bahn- Haltestelle Kalk Post in Schutzanzügen und mit Geigerzähler ausgerüstet auf die Gefahren von Nuklearkatastrophen und Atomwaffen aufmerksam machen.

Die U-Bahn-Station Kalk Post liegt im ehemaligen Kölner Atombunker. Im Fall einer nuklearen Katastrophe sollte er rund 2.400 Menschen das Überleben für 14 Tage sichern. Die Schutzräume liegen hinter den Stahllamellen der Station.

Die Dokumentationsstätte Kalter Krieg (DOKK) bietet am 26. April um 18:00 Uhr eine kostenlose Führung durch die ehemalige Bunkeranlage an.
Für die Führung gilt die 2G Regel und ein negativer Schnelltest muss vorgezeigt werden (Testzentrum ist in unmittelbarer Nähe). Während der Führung gilt Maskenpflicht. Treffpunkt für die Führung ist um 17:45 Uhr vor dem Eingang des DOKK (Robertstraße 2, 51105 Köln), es können maximal 40 Personen teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung am Infostand von Greenpeace Köln ist notwendig.
Mehr Informationen über den ehemaligen Kölner Atombunker und das DOKK gibt es hier:
https://welt.unter.koeln/1-Atombunker.html

Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie war nicht nur aus energiepolitischer Sicht die richtige Entscheidung. In Atomwaffenstaaten nutzt das Militär versteckte Quersubventionen aus Personalmitteln, Forschungsgeldern und der Infrastruktur der zivilen Atomindustrie, um Atomwaffenprogramme zu fördern. Auf diese Abhängigkeiten möchte die Arbeitsgruppe Frieden hinweisen, gerade in Hinblick auf die Aufnahme von Atomkraft als klimafreundliche Energiequelle in die EU-Taxonomie und die neue Eskalation im Konflikt zwischen der NATO und Russland.