Aktion - Edeka

Michael Manhart Greenpeace Ortsgruppe
in der Gruppe Greenpeace Moosburg

Die Plakate, die Greenpeace Aktive in Freising und mehr als 30 weiteren Städten vor Supermarktfilialen mit dem blau-gelben Edeka-Schriftzug in die Höhe halten, erinnern an Warnhinweise auf Zigarettenpackungen und machen deutlich: Billigfleisch schadet nicht nur unserer Gesundheit, sondern hat enorme Folgen für die Umwelt. Die Forderung der Umweltschützer:innen: Edeka muss aufhören, Billigfleisch auf Kosten von Mensch, Tier und Klima zu verramschen.

Konkurrenten wie Lidl und Rewe haben bereits mit Zeitangaben angekündigt, in Zukunft kein Frischfleisch aus der schlechtesten Stufe 1 der freiwilligen Kennzeichnung ‘Haltungsform’ mehr anzubieten. Das Edeka-Unternehmen mit der Discounter-Tochter Netto setzt jedoch auch weiterhin auf Fleisch aus industrieller Tierhaltung, das als weltweit größter Naturzerstörer wichtige Ökosysteme wie Regenwälder vernichtet und enorme Treibhausgasemissionen verursacht. Die Edeka-Gruppe ist mit einem Nettoumsatz von rund 61 Milliarden Euro im Jahr 2019 das umsatzstärkste Unternehmen im deutschen Lebensmittelhandel.

Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite von Greenpeace Deutschland.