Aktion - Ein unmoralisches Angebot

Michael Manhart Greenpeace Ortsgruppe
in der Gruppe Greenpeace Moosburg

Um die Greenpeace Forderung nach einem Verbot für Billigfleisch-Werbung zu unterstützen, haben wir vor dem Edeka-Markt in Moosburg auf die vielfältigen Gründe für ein Fleischwerbeverbot hingewiesen:

Umwelt

Unser Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Die industrielle Tierhaltung ist mitverantwortlich u.a. für zu viel gefährliches Nitrat im Grundwasser, gesundheitsschädliches Ammoniak in der Luft und abgeholzte Wälder für die Futtermittelproduktion. Ohne Veränderungen unserer Essgewohnheiten, das heißt vor allem ohne einen deutlich geringeren Fleischkonsum, ist es kaum möglich, unsere Umwelt und unser Klima wirksam zu schützen.

Gesundheit

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch krebserregend ist. Der hohe Verzehr von Fleisch spielt eine ebenso starke Rolle bei Fettleibigkeit wie Zucker. In der industriellen Tierhaltung werden außerdem immer noch viel zu viele Antibiotikaeingesetzt, einige davon sind sogar sogenannte Reserve-Antibiotika. Dadurch steigern sich Bildung und Verbreitung multiresistenter Keime und damit die Gefahr, dass Antibiotika bei zahlreichen Infektionskrankheiten zunehmend nicht mehr wirksam sind.

Tierqual

Allein 2019 wurden in Deutschland 763 Millionen Tiere getötet. Ein Großteil davon wurde unter tierschutzwidrigen Bedingungen in viel zu engen Ställen, ohne frische Luft und ausreichend Tageslicht entgegen ihrer natürlichen Bedürfnisse gehalten.

Ressourcen

Für die Erzeugung von Fleisch wird eine enorme Menge an Energie, Wasser, Futtermittel und Boden benötigt. So werden zur Gewinnung von einem Kilo Rindfleisch 15.400 Liter Wasser, bis zu 9,4 Kilo Futtermittel und bis zu 49 Quadratmeter Boden benötigt.

Ausbeutung

Hinzu kommen unsägliche Arbeitsbedingungen etwa in den Schlachthöfen. Auch Landwirt:innen bekommen immer noch keine fairen Preise für ihre tierischen Produkte und geraten so immer mehr unter Druck, auf Masse statt auf Qualität zu setzen.

Hier geht´s zur online Petition auf greenpeace.de.