Kleidertausch(party)

Jennifer Schetter Greenpeace Ortsgruppe
in der Gruppe Greenpeace Nürnberg

Wollt ihr Teil von Deutschlands größter Kleidertauschparty sein?

Setzt gemeinsam mit Greenpeace ein Zeichen gegen Massenkonsum! Am Samstag, den 30.07., habt ihr die Möglichkeit, euren eigenen Kleiderschrank zu entlasten und gleichzeitig im Tausch neue Lieblingsteile zu ergattern.

Außerdem könnt ihr T-Shirts bedrucken und an der Repair-Station kleinere Macken eurer Klamotten in Ordnung bringen lassen (in Kooperation mit Wanda von GENTLE.MACHINE).

Einfach maximal 7 schöne, gewaschene Kleidungsstücke mitbringen, die nicht mehr passen oder kaum getragen werden.

Wichtig:

- nur saubere, gut erhaltene Oberbekleidung, Accessoires oder Schuhe
- bis zu 7 Teile abgeben und gegen maximal 7 neue eintauschen

Nachdem ihr die Kleidung am Eingang vorgezeigt habt, bekommt ihr ein paar Bügel, mit der ihr die Kleidung aufhängen könnt.

Coronaregeln:

Bitte möglichst Abstand halten!
Falls sich die Inzidenz in Nürnberg bis zur Veranstaltung stark erhöht, gilt außerdem sicherheitshalber Maskenpflicht
 

Was hat ein Kleidertausch mit Umweltschutz zu tun?

Nach Berechnungen des Global Footprint Networks ist der diesjährige internationale Earth Overshoot Day am 28. Juli. Der Tag, an dem wir alle Ressourcen der Erde verbraucht haben, die uns eigentlich für ein ganzes Jahr zur Verfügung stehen. Wir leben und konsumieren deutlich über den Kapazitäten unseres Planeten, besonders in den Ländern des globalen Nordens, wo Überkonsum, Fast Fashion und schnelllebige Trends den Verbrauch an wertvollen Ressourcen anheizen. Deutschland zählt dabei zu den traurigen Spitzenreitern: Wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie die Bevölkerung Deutschlands, wäre der Earth Overshoot Day schon am 5. Mai! Dann bräuchten wir 2,9 Erden, um unseren übermäßigen Verbrauch an Ressourcen zu stillen.

So kann es nicht weitergehen! Wir müssen dringend unser Konsumverhalten ändern, nachhaltige Alternativen finden und echte Kreislaufwirtschaft etablieren. Tauschen statt Neukaufen – das muss das neue Normal werden. Denn wenn alle Deutschen im Jahr nur 2 T-Shirts weniger kaufen würden, würden wir CO2 Emissionen im Ausmaß des gesamten innerdeutschen Flugverkehrs einsparen. Lasst uns gemeinsam die Menschen begeistern für die Alternativen zu Fast Fashion und Überkonsum!

Weitere Infos zur Konsum-Problematik:
https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben
https://act.gp/fastfashion