Gerechtigkeit für Tiere fördern heißt nicht "Das Ende der Tierhaltung" fordern

Gregor M • 29 April 2022
in der Gruppe Vegan 2022

Veganismus? Wenn das alle machen, gibt es keine Nutztierhaltung mehr. Und das heißt... <Wiesen bleiben ungenutzt>, <Keine Tiere mehr da, um Reste zu verwerten>, <Ernährungssicherheit gefährdet>, <Job-Verluste>, <Einnahme-Verluste>, <Ende der bäuerlichen Landwirtschaft> etc.

Sieht nach einem sehr düsteren Szenario aus. Aber würde es wirklich so schlimm werden, wenn sich immer mehr Menschen entscheiden, ihr Mitgefühl für Tiere tatsächlich zu leben, also vegan werden?

Was wäre, wenn die Schlachthäuser nach und nach geschlossen werden? Inwiefern wäre das sogar ein wünschenswerter Zustand, zum Wohle von Menschen und Tieren?

Dieses Paper zeigt, dass Vegaphobie, also die Angst vor Veganern oder dem Veganismus existiert und sogar schädlich für "ganz normale" Nachhaltigkeitsziele ist:

"Vegaphobie: Ein Hindernis auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: Ökonomische und soziologische Perspektiven" (https://www.researchgate.net/publication/328463689_Vegaphobie_Ein_Hinde…)

Welche Perspektiven gibt es für die Landwirtschaft?

- Schweizer Bio-Hof Hänni Noflen: Der Betrieb informiert seine Kund:innen über das Ende der Legehennen-Haltung und die Gründe dafür: https://www.haenni-noflen.ch/var/m_5/57/575/106005/10621043-Info_Eier_2020-c9f0f.pdf?download (2020)

- Zur Resteverwertung: https://friederikeschmitz.de/tiere-als-resteverwerter/

- "Dieser Allgäuer Demeter-Hof stellt auf bio-vegane Landwirtschaft um" (https://www.vegpool.de/magazin/demeter-bauer-umstellung-bio-vegan-allga…)

Und: macht es überhaupt Sinn, die Entwicklung zu mehr Gerechtigkeit (unbewusst) zu bremsen, anstelle aktiv zu fördern?