Laut Bundesregierung fallen zu Weihnachten in Deutschland jedes Jahr rund 400 Million Tonnen Abfall an. Darunter Verpackungen und ausrangierte Sachen, aber auch von dem Weihnachtsbaum bleibt nach dem Fest nicht mehr viel übrig. Etwa 30 Millionen Tannenbäume werden jährlich verkauft, die häufig unter intensivem Chemikalieneinsatz gezüchtet wurden und sowohl Böden, Gewässern und Ökosystemen als auch der menschlichen Gesundheit schaden.
Mit der Pandemie hat auch der Onlinehandel stark zugenommen, der vor allem zu Weihnachten den Gang in den örtlichen Einzelhandel ersetzt. Das bedeutet noch mehr Verpackungsmüll und Emissionen durch Abgase der Lieferfahrzeuge. Besonders wenn die Waren als Retouren wieder zurückgeschickt werden und anschließend beim Onlinehändler mit großer Wahrscheinlichkeit vernichtet werden. Um das zu vermeiden macht mit bei unserer Weihnachtstauschbörse, bei der ihr Geschenke anbieten oder suchen könnt. Wenn ihr fündig geworden seid, könnt ihr euer Weihnachtsgeschenk mit dem Hangtag schmücken, der die:den Beschenkte:n darauf aufmerksam macht, dass es sich um ein nachhaltiges #Klimageschenk handelt.
Welche anderen Empfehlungen habt ihr für ein nachhaltiges Weihnachten? Habt ihr eine Alternative zum traditionellen Tannenbaum? Wie verpackt ihr eure Geschenke zu Weihnachten, damit es am Heiligabend nicht aussieht wie bei Loriots Familie Hoppenstedt? Ladet gerne ein Foto mit euren nachhaltigen Geschenkverpackungen unten in die Kommentare hoch. Mein persönlicher Favorit sind Landkarten und Stadtpläne - besonders für Personen, die gerne reisen. Aber auch Textilien, die danach noch weiterverwendet werden können wie Schals und Tücher, sehen sehr schön aus. Lasst euch in dem Ideenkatalog inspirieren!