Die neue Serie: 18. Stolbergring

Jule Scherer Greenpeace Ortsgruppe • 27 July 2021
in der Gruppe Greenpeace Eckernförde
Stolbergring 1

Fehlende Hinweisschilder und Hindernisse, die zu Unfaellen führen können; Wolfgang Kromat untersucht den Stolbergring.

 

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Stolbergring

Ohne Hinweis auf die Durchlässigkeit, für Radfahrende und Fußgehende ein unnötiges Hindernis
Schon bei der Einfahrt gibt es das erste Hindernis. Das Sackgassenschild vermittelt, ein Durchkommen hier nicht möglich (Bild 1). Stolbergring 1

Ortsunkundige können hier nicht absehen, dass sie den Stollbergring sogar in zwei Richtungen verlassen können (Bild 2). Stolbergring 2

Dies ist besonders fatal, da es sich hier auch um den ausgeschilderten und von touristischer Seite beworbenen, Noorwanderweg handelt und somit gerade Ortsfremde hierhergeführt werden.  

Parkraum vor Durchgängigkeit?

Der Wendehammer am Ende des Stolbergrings wird maximal möglich als Parkraum für Kfz verwendet.  Somit verbleibt nur wenig Raum für Radfahrende um sicher in den Verbindungsweg zum Windebyer Weg einzubiegen. Stolbergring 3Dadurch, dass bis in die Zufahrt zu diesem Weg geparkt werden darf, müssen Radfahrende in einem spitzen Winkel auf den Gehweg auffahren. Diese Engstelle ist besonders für unsichere Radfahrende wie auch für Radfahrende mit Lastenrad oder Anhänger ein unnötiges Hindernis und zugleich auch Risiko. An dieser Zufahrt sollte das Parken eingeschränkt und die Kante zum Verbindungsweg auf Fahrbahn Niveau absenkt werden.

Nächstes Hindernis - der Windebyer Weg

Kommen Radfahrende am Windebyer Weg an, fehlt zuerst der Hinweis, dass der Radweg im Windebyer Weg in beide Richtungen benutzungspflichtig ist. Nach links fahrende Radfahrende, die sich nun regelkonform verhalten wollen, müssen aus ihrer Sicht nun auf die Fahrbahn wechseln.Stolbergring 4
Wer die Fahrbahn überqueren möchte, kann dies auch nicht ohne Behinderung tun, denn hierfür fehlt es auf beiden Seiten der Fahrbahn an den erforderlichen Absenkungen des Gehweges. Auch hier sind, neben Radfahrenden, wieder im besonderen Maße die schwächeren Verkehrsteilnehmer betroffen. Kinder, Kinder mit Fahrrad, ältere Menschen, Menschen die zum Gehen auf Hilfsmittel angewiesen sind und Rollifahrende.

 

 

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