📢 Absolute Vorsicht geboten mit Strandfunden

Ozeanblau lachend im Wind am Strand an Wasserfront
Ozeanblau @Greenpeace Deutschland • 17. Dezember 2025
Tiefseeboje an Land

Absolute Vorsicht geboten mit Strandfunden - ein tragischer Unfall auf Amrum

Ein extrem tragisches Unfallereignis vom 29.11.2025 hat sich auf der nordfriesischen Insel Amrum ereignet. Ein Tiefseeboje wurde am Strand gefunden und von dessen Finder später angebohrt. Die dadurch ausgelöste Explosion, hervorgerufen durch Fäulnisgase im Inneren, hat den Mann lebensgefährlich verletzt. 

Im Infoteil der Greenwire Page von "GP Seezeichen Nordfriesland" findet Ihr ein Glossar zu "kritischen Anlandungen", in dem auch auf die Gefahren explizit hingewiesen wird. Im Umgang mit ALLEN Strandfunden - und wenn sie noch so attraktiv erscheinen, um sie beispielsweise zu Deko- oder Designartikeln ("Upcycling") umzuarbeiten - ist größte Vorsicht geboten. Alle Formen von chemischen oder physikalischen Einwirkungen sind im besten Falle absolut zu unterlassen. Im Besonderen sei auf das Öffnen von Behältnissen, wie Kapseln, Kanistern, Patronen, Fässern, Dosen, Kugeln, Eimer, Gläsern, Flaschen nochmals hingewiesen. Unbedingt unterlassen!!! Hier kann nie Giftigkeit oder Explosivität ausgeschlossen werden. Nicht zu vergessen: In Nord- und Ostsee lagert noch die Altlast von Unmengen an versenkter Altmunition. Eine Meldung fragwürdiger Funde immer am besten unter der Notrufnummer 110 machen. 

Solche furchtbaren Unfälle sind absolut unnötig - bitte lasst uns alle an diesem Fall lernen. Die allerbesten Genesungswünsche gehen von hier aus nach Amrum.

Ozeanblau

Greenpeace Satellit

Greenpeace Seezeichen Nordfriesland

(Foto aus NDR Artikel vom 01.12.2025 "Amrum: Mann bohrt Boje auf und wird lebensgefährlich verletzt")