Jason Hickel, zusammen mit einer wachsenden Zahl von Wissenschaftlern (wie Giorgos Kallis, Julia Steinberger, Tim Jackson), vertritt die Ansicht, dass eine Postwachstumsökonomie (Post-Growth/Degrowth) wissenschaftlich fundiert, technisch machbar und notwendig ist, um Kipppunkte des Klimas zu verhindern.
Jason Hickel | Substack
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Ob die Durchsetzung wahrscheinlich ist, bevor irreversible Kipppunkte (wie das Abschmelzen von Eisschilden oder das Absterben des Amazonas-Regenwaldes) erreicht werden, ist eine offene Frage, die in der Literatur zwiespältig betrachtet wird:
Wissenschaftlicher Konsens wächst: Eine Umfrage unter Klimaforschern zeigte, dass 73 % Post-Wachstumspositionen unterstützen (in der EU 86 %). Es gibt gut ausgearbeitete Modelle, die zeigen, dass eine "Degrowth"-Strategie (geplante Reduzierung von Energie- und Materialverbrauch in reichen Ländern bei gleichzeitiger Steigerung des Wohlbefindens) eine Alternative zum "grünen Wachstum" bietet.
Wissenschaftliche Prognose: Der Global Tipping Points Report 2025 warnt, dass erste Kipppunkte (z.B. Korallenriffe) bereits erreicht sind und die Erde in eine Hochrisikozone eintritt.
Herausforderungen: Die Haupthürden sind nicht technischer, sondern politischer Natur. Die Durchsetzung erfordert einen massiven Wandel der bestehenden Wirtschaftsstruktur (Kapitalismus), was auf Widerstand bei etablierten politischen und wirtschaftlichen Akteuren stößt.
Zeitfaktor: Hickel selbst ist pessimistisch bezüglich der Geschwindigkeit, mit der "grünes Wachstum" absolute Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch erreichen kann. Er argumentiert, dass eine radikale Wende notwendig ist, um Kipppunkte zu vermeiden, was den Zeitfaktor extrem kritisch macht.
Jason Hickel | Substack
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Zusammenfassend: Hickel und sein Team können die wissenschaftlichen Grundlagen liefern, aber ob sie die politische Durchsetzung wahrscheinlich vor Erreichen der Kipppunkte erreichen, hängt von der Geschwindigkeit des sozialen und politischen Wandels ab. Die Zeitfenster zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze schließen sich rapide.
https://www.greenpeace.org/international/act/wellbeing-for-all/
Meine Gedanken
Wenn die Wirtschaft nicht wächst schrumpft sie und schrumpft sie
Man könnte es so machen dass Wirtschaft wächst und schrumpft im Wechsel, zb die Fabriken ..... könnten ja stehen bleiben fürs nächste wachsen , bleiben oft eher Still und gehen dann wieder langsam in Betrieb , schaut die das video an .
Zweiter Grund warum wir meines Wissens einen Wachstumszwang haben
Wenn die Wirtschaft nicht wächst hat der normale Bürger immer weniger , ja wo geht das Geld wohl hin , zu den Superreichen .
Deswegen müssen wir wachsen , damit wir trotzdem obwohl die superreichen von uns was bekommen, genug haben
Reiche müssten mehr besteuert werden und vielleicht sollte man langsam Zinsen und das nutzen von Aktien der reichen senken
https://youtube.com/shorts/L5j-sH2rdWU?is=fAI1HW59V4xWxkcI
Bei weniger unnötiger Arbeit, wie zum Beispiel dem Produzieren von kurzlebigen Produkten, könnte man:
- Sich viel mehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen, um unabhängiger von Lithium und fossilen Brennstoffen zu werden und gesünder zu leben.
- Einen Anbau mit Bäumen und kleinen Pflanzen betreiben, bei dem Kletterpflanzen die Stellen des Baumes wie Stamm und Äste begrünen, an denen normalerweise keine Photosynthese stattfindet.
So ein Anbau mit Bäumen, Kletterpflanzen und kleinen Pflanzen hat einen höheren Blattflächenindex und dadurch mehr Kohlenstoffdioxidaufnahme und somit mehr Ertrag.
Außerdem führen mehr Bäume zu mehr Regen, wenn man es großflächig umsetzt, weil das Wasser von den Bäumen wieder verdunstet, anstatt im Boden zu versickern. Außerdem sollte man bei so einem Anbau auch Bäume nutzen, die Stickstoff in den Boden bringen.
- Außerdem könnte man Kletterpflanzen an Seilen über Straßen wachsen lassen und an Häusern und über Häusern wachsen lassen.
- Man könnte Phosphat dem Feld wieder zuführen und unfruchtbare Flächen fruchtbar machen.
- Man könnte mehr recyceln.
- Man könnte die Flächenversiegelung stoppen – auf versiegelten Flächen wächst nichts.
Man könnte noch vieles mehr machen.