Neuseelands ursprüngliche Säugetiere – Fledermäuse
Vor der Ankunft des Menschen waren 3 endemische Fledermaus-Arten die einzigen Land bewohnenden Säugetiere auf den Inseln. Leider ist eine davon, die Große Neuseeland-Fledermaus (Mystacina robusta), vermutlich ausgestorben – denn es wurde nach dem Jahr 1965 kein einziges Exemplar mehr gesehen. Die Kleine Neuseeland-Fledermaus (Mystacina tuberculata) kommt erfreulicherweise noch vor.
Neuseeland-Fledermäuse haben eine besondere Eigenart, welche sie von allen anderen Flattertier-Arten unterscheidet. Sie krabbeln sehr viel an Boden herum, auf diese Weise machen sie auch Jagd auf Insekten. Das Auffliegen vom Boden macht ihnen keine Schwierigkeiten.
Die graubraun bis braun gefärbten Flattertiere werden 60 bis 70 Millimeter lang. Winterschlaf halten sie nicht, sie gehen auch an wärmeren Wintertagen auf Nahrungssuche. Ihre Ernährung besteht aus Insekten, aber auch aus Früchten, Nektar und Pollen. Bisweilen nehmen die Kleinen Neuseeland-Fledermäuse sogar Aas zu sich.
Eine weitere nur in Neuseeland vorkommende Fledermaus-Art ist eine bis zu 75 Millimeter lange Vertreterin der Familie der Glattnasen (Vespertilionidae). Einen deutschen Namen hat die Art bislang nicht, nur einen auf Latein: Chalinolobus tuberculatus. Nachts fliegen sie aus zur Nahrungssuche nach Insekten. Die Art gilt in Neuseeland leider als gefährdet und ist wie alle Fledermäuse streng geschützt.
Neuseelands Meeressäugetiere stehen unter Schutz
Im Jahr 1978 erklärte Neuseeland eine 370 Kilometer breite "Walschutzzone" um seine Küsten. Seit 1982 ist der Walfang zu kommerziellen Zwecken in den Gewässern des Inselstaates ganz verboten.
Neuseeland gehört zu den pazifischen Staaten, die Robben, Wale und Delfine unter strengen Schutz gestellt haben. Außerdem wurden ausgedehnte Meeresschutzgebiete im Hoheitsgebiet des reizvollen Südseestaates eingerichtet. Dennoch sind alle Arten von Meeressäugern auch im Meer um die neuseeländischen Inseln nicht außer Gefahr - denn die Fischerei mit Treibnetzen geht unentwegt weiter und stellt für Wale, Delfine und Robben - neben der Verschmutzung der Meere - eine dauerhafte Bedrohung dar. Viel zu oft geraten Meeressäuger in Fischernetze und sterben, da sie keine Luft mehr holen können.
Auch Pinguine, Meeresschildkröten und andere Meerestiere sind von der Fischerei bedroht.
Tierschützer fordern seit langer Zeit, dass weltweit ein dauerhaftes Walfangverbot gelten sollte. In Neuseeland waren Schutzmaßnahmen ganz besonders notwendig - denn hier gibt es nicht nur besonders viele Arten von Meeressäugern, die Tiere kommen hier außerdem in relativ großer Zahl vor.

Walbeobachtungstourismus statt Walfang
Die Zeiten des kommerziellen Walfangs sind in Neuseeland hoffentlich für immer vorbei - denn streng genommen gilt das Walfangverbot auf Widerruf. Auch ehemalige Walfänger verdienen heute ihren Lebensunterhalt mit "Whale Watching", mit organisierten Walbeobachtungstouren, zu denen Neuseeland-Besucher aus aller Welt anreisen.
Ökotourismus statt Walfang bietet mittlerweile auch den Einwohnern der Kleinstadt Kaikoura ein lukratives Einkommen. Das kleine Küstenstädtchen an der Ostküste der Südinsel ist zu einem regelrechten "Hotspot" der Walbeobachtung geworden - sogar die großen bis 20 Meter großen Pottwale (Physeter catodon) lassen sich hier beobachten. Außerdem können Walfreunde hier mit diversen weiteren Wal- und Delfin-Sichtungen rechnen.
Eine erstaunlich große Artenvielfalt an Walen kommt bei Neuseeland vor
Das Meer ist bei Neuseeland reich an Krill und Plankton, und bietet somit ausreichend Nahrung für Bartenwale, wie Südkaper (Eubalaena australis), Zwergglattwal (Caperea marginata) und Buckelwal (Megaptera novaeangliae), aber auch dem Finnwal (Balaenoptera physalus), und sogar dem Blauwal (Balaenoptera musculus), dem mit 30 Meter Körperlänge größten Meeressäuger. Blauwale sind die weltweit größten bekannten Tiere überhaupt, es gibt vermutlich nur noch etwa 1200 Exemplare in den Ozeanen der Erde.
Pottwale sind besonders bei Kaikoura zu beobachten
Nicht nur Bartenwale, auch Zahnwale finden ihr Auskommen um die neuseeländischen Inseln. Pottwale (Physeter catodon) tauchen bis circa 3000 Meter Meerestiefe nach Tintenfischen. Sogar die legendären Riesenkalmare gehören manchmal zur Jagdbeute der bis zu 20 Meter großen Meeressäuger. Aber auch der bis zu 3,30 Meter große Zwergpottwal (Kogia breviceps) und der besonders seltene Kleine Pottwal (Kogia simus) wurden schon beobachtet. Letztere Art ist noch kleiner als der Zwergpottwal, mit dem er die eigene Walgattung der "Zwergpottwale" bildet.
Auch einige Arten der seltenen und wenig erforschten Familie der Schnabelwale (Ziphiidae) sind vor Neuseeland verbreitet, zum Beispiel der bis zu 4,40 Meter große Hector-Schnabelwal (Mesoplodon hectori). Anzutreffen sind ebenso der Japanische Schnabelwal (Mesoplodon ginkgodens), der Camperdown-Wal (Mesoplodon grayi), der Andrew-Schnabelwal (Mesoplodon bowdoini), der Layard-Wal (Mesoplodon layardii), der Blainville-Zweizahnwal (Mesoplodon densirostris), der Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris), der Südliche Entenwal (Hyperoodon planifrons), sowie der Südliche Schwarzwal oder Arnoux-Schnabelwal (Berardius arnuxii).

Delfine - diese Arten sind mittlerweile wieder bei Neuseeland zu finden:
der Große Tümmler (Tursiops truncatus): Er wird bis 4 Meter lang und ist der bekannteste Delfin überhaupt (auch durch die Fernseh-Serie "Flipper"); meist ist diese Art gemeint, wenn von "Delfinen" gesprochen wird; weltweit in eher wärmeren Meeren verbreitet, ist er nicht selten, gilt als anpassungsfähig.
der Gemeine Delfin (Delphinus delphis): Weibchen erreichen bis 2,40 Meter, Männchen bis 2,60 Meter Körperlänge; Verbreitung inselartig im Nordatlantik und im Pazifik; in europäischen Meeren häufiger als der bekanntere Große Tümmler.
der Langschnäuzige Gemeine Delfin (Delphinus capensis): An wärmeren Küstengewässern von Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean vorkommend; Weibchen erreichen bis 2,20 Meter, Männchen bis 2,50 Körperlänge
der Ostpazifische Delfin (Stenella longirostris): Auch Spinnerdelfin genannt (vom Englischen "to spin"), da sich die Tiere bei Sprüngen aus dem Wasser gerne um die eigene Achse drehen; weltweit in tropischen Meeren vorkommend, ist die Art am häufigsten im Ostpazifik. Die Tiere werden etwa zwei Meter lang.
der Streifendelfin oder Blau-Weiße Delfin (Stenella coeruleoalba): Diese Art ist in allen wärmeren Meeren verbreitet; Körperlänge 1,80 bis 2,50 Meter.
der Schlankdelfin (Stenella attenuata): Körperlänge 1,70 bis 2,40 Metern; in allen wärmeren Meeren verbreitet.
der Rundkopfdelfin (Grampus griseus):Er kann bis 4,30 Meter lang werden. Die Tiere kommen in allen wärmeren Meeren vor, aber in der Regel nicht in Küstennähe. Sie folgen nur selten Schiffen und meiden Menschen, daher ist die Art weniger bekannt. Eine Ausnahme war ein Rundkopfdelfin namens " Pelorus Jack ", der im 19.Jahrhundert regelmäßig bei Neuseeland Schiffe begleitet hat.
der Schwarzdelfin (Lagenorhynchus obscurus): Sie können 2,10 Meter lang werden. Verbreitet sind Schwarzdelfine in den kälteren Meeren der Südhemisphäre, vor allem an den Küsten Südamerikas, Südafrikas und Neuseelands. Sie sind sehr verspielt und folgen gerne Schiffen.
der Südliche Glattdelfin (Lissodelphis peronii): Diese Art ist in den kühleren Meeren der Südhalbkugel verbreitet. Besonderes Kennzeichen dieser Delfin-Art ist die fehlende Rückenflosse. Die Männchen können 3 Meter Körperlänge erreichen, die Weibchen werden etwa 2,20 Meter lang.

Großer Tümmler
der Grind- oder Pilotwal (Globicephala melas): Die Männchen können bis 8 Meter und 3 Tonnen schwer werden, Weibchen bis 6 Meter Körperlänge erreichen. Verbreitet sind die Tiere in kalten und gemäßigten Meeren, es gibt 2 getrennte Vorkommen im Nordatlantik und den Meeren der Südhemisphäre.

Pilotwale
der Schwertwal oder Orca (Orcinus orca): Diese größte Delfin-Art ist ein großer Meeresräuber, der Jagd auf Fische, Robben, Wale und auch andere Delfine macht. Angriffe auf Menschen sind aber nicht bekannt. Sie sind weltweit in vielen eher kühlen Meeren verbreitet, und sie sind vor allem in Küstennähe anzutreffen. Die Männchen können bis zu 9 Meter, die Weibchen bis zu 6,60 Meter lang werden. Sie haben keine natürlichen Feinde und können ein Alter von 50 Jahren erreichen, in manchen Fällen sogar noch viel älter werden.

Schwertwale leben in Rudeln
der Kleine Schwertwal oder Schwarze Schwertwal (Pseudorca crassidens): Diese nur wenig erforschte Delfin-Art kann bis zu 6 Metern lang werden und ist in allen gemäßigten und warmen Bereichen der Ozeane verbreitet. Dabei kommen sie nur selten in Küstennähe.
Die kleinste Delfin-Art der Welt - selten und sehr schutzbedürftig
Mit einer Höchstlänge von 1,50 Meter ist der Hector-Delfin (Cephalorhynchus hectori) nicht nur die kleinste Delfin-Art, sondern auch die kleinste Wal-Art überhaupt.
Innerhalb der Familie der Delfine rechnet man die kleinen Meeressäuger zur Gattung der Schwarz-Weiss-Delfine. Das Verbreitungsgebiet dieser Delfingattung ist auf die kalten Meere der Südhalbkugel beschränkt. Hector-Delfine kommen nur speziell an einigen Küsten Neuseelands vor. Manchmal begleiten sie Schiffe und fallen durch Sprünge aus dem Wasser auf. Leider sind die schönen kleinen Delfine vom Aussterben bedroht. Besonders gefährdet sind sie durch die Fischerei.
Hauptsächlich um die nördlichen Küstenbereiche der neuseeländischen Südinsel kommen noch etwa 15000 Hector-Delfine vor. Das ist ein alarmierend geringer Restbestand dieser schönen kleinen Meeressäuger, denn in den 1970er Jahren waren es noch etwa 28.000 Tiere.
Die Verschmutzung der Meere und vor allem die Treibnetzfischerei machen ein normales Leben im Meer für die kleine Delfin-Art und auch für viele andere Meerestiere unmöglich. Da die ganze Spezies so stark bedroht ist, stehen die kleinen Wale unter strengem Schutz.

Die kleinste Wal-Art der Welt - der Hector-Delfin (Bild: Liane Hinkenrode-Künl)
Wie leben Hector-Delfine?
Hector-Delfine bleiben meist in Ufernähe und entfernen sich nicht weiter als 10 Kilometer von der Küste. Weite Wanderungen unternehmen die kleinen Meeressäuger nicht, sie sind weitgehend standorttreu. Im Allgemeinen tauchen sie nicht mehr wie 20 Meter tief. Sie lieben Geselligkeit und treten mindestens zu zweit auf. Gern bilden sie auch kleinere Gruppen mit bis zu 10 Tieren. Junge Männchen schließen sich bisweilen zu einer eigenen Gruppe zusammen. Oftmals verbinden sich Kleingruppen zu einer Großgruppe, einer sogenannten Schule, die bis zu 100 Tiere umfassen kann.
Hector-Delfine sind untereinander sehr gut verträglich, es finden keine Rivalenkämpfe statt. Im Gegenteil, sie spielen oft miteinander und mögen es gerne, wenn sie sich gegenseitig berühren. Auch machen sie gerne Sprünge aus dem Wasser, um wieder laut spritzend einzutauchen. Die Verständigung untereinander erfolgt auch bei Hector-Delfinen durch Pfeifgeräusche und Klicklaute, der typischen "Wal- und Delfinsprache".
Sie verbringen viel Zeit mit der Jagd nach Fischen, kleineren Kopffüßern und Krebsen. Ihre Nahrung suchen sie mit Echolot. Wie alle Delfine verfügen auch die kleinsten Vertreter dieser flinken Meeressäuger-Gattung über ein spezielles Organ, das "Melone" genannt wird und das ihnen die Echoortung ermöglicht.
Verspielt und neugierig, wie Delfine allgemein sind, haben auch Hector-Delfine kaum Scheu vor Menschen und folgen auch gerne Schiffen.
Hector-Delfine - klein und kontrastreich
Hector-Delfine können eine Gesamtlänge von 1,50 Meter und ein Maximalgewicht von 60 kg erreichen. Im Körperbau erinnert dieser kleine Wal an den Schweinswal (Phocoena phocoena), der auch in deutschen Küstengewässern heimisch und mit einer Länge von etwa 1,80 Meter nicht viel größer ist.
Wie alle Schwarz-Weiss-Delfine weisen auch die kleinen Hector-Delfine eine interessante auffällige Körperfärbung auf. Während ihre Oberseite eher dunkelgrau ist, sind Brustflossen (auch "Flipper" genannt) und Rückenflosse (Finne) schwarz gefärbt. Weiss gefärbt dagegen ist die Unterseite von der Kehle bis zum Ansatz der Rückenflosse. Die Kopfoberseite (Melone) ist eher silbrig grau. Der für Delfine typische "Schnabel" ist beim Hector-Delfin sehr kurz, das Maul ist leicht zugespitzt.
Weibchen sind erst mit etwa 8 Jahren im gebärfähigen Alter, und sie bekommen nur alle 2 bis 4 Jahre ein Junges. Neugeborene Babies wiegen etwa 9 kg und sind etwa 50 cm lang. Die Tiere können unter günstigen Bedingungen bis zu 20 Jahre alt werden.
Der Maui-Delfin ist wahrscheinlich der seltenste Delfin der Welt - 2012 wurden nur noch 55 Exemplare gezählt
Die polynesische Gottheit „Maui“ war namensgebend für die extrem vom Aussterben bedrohte Unterart des Hector-Delfins, den Maui-Delfin (Cephalorhynchus hectori maui). Im Jahr 2004 konnten Wissenschaftler nur noch 111 Tiere zählen, aktuell sollen es nur noch 55 Stück sein.
Einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv vom März 2012 zufolge gibt es nicht einmal mehr 20 Weibchen des Maui-Delfins, die Jungtiere zur Welt bringen könnten.
Gegen ihre natürlichen Fressfeinde, Haie und Schwertwale, konnten sich die Maui-Delfine Jahrtausende lang behaupten, auch Krankheiten konnten die Unterart des Hector-Delfins nicht in ihrem Bestand gefährden. Aber gegen Umweltverschmutzung und vor allem rücksichtslose Fischerei-Interessen können sich die Tiere nicht wehren.
Ob die Unterart vom kleinsten Delfin der Welt doch noch vor dem Aussterben bewahrt werden kann, wird die nahe Zukunft zeigen. Wissenschaftler haben die neuseeländische Regierung seit langer Zeit informiert, dass die Maui-Delfine bald verschwunden sein könnten.

Verbreitung von Hector-Delfin (rot) und Maui-Delfin (orange)
(Bild: Liane Hinkenrode-Künl / Gerhard Künl)
Bisherige Schutzmaßnahmen für den Maui-Delfin reichen nicht aus
Obwohl die aussterbende Unterart des Hector-Delfins weiterhin durch die küstennahe Fischerei bedroht wird, hat die neuseeländische Regierung keine weiteren Schutzmaßnahmen erlassen. Hier wird argumentiert, dass die bisherigen Gesetze zum Schutz des Maui-Delfins ausreichen müssten. Ein großer Bereich des Lebensraums wäre schon unter Schutz gestellt. Ganz offensichtlich fürchtet die Regierung die starke Fischer-Lobby.
Tierliebhaber und Tierschützer aus aller Welt hoffen, daß wenigstens die Treibnetz-Fischerei endlich verboten wird, denn dabei werden nicht nur unverhältnismäßig viele Fische gefangen, sondern es sterben auch viele weitere Tiere, wie Meeresschildkröten, Robben, Wale und eben auch Delfine als sogenannter "Beifang".
Die Robben-Bestände konnten sich durch Schutzmaßnahmen erholen
An den Küsten der neuseeländischen Inseln sind auch drei Robbenarten anzutreffen, davon kommen 2 nur im "Großraum Neuseeland" vor: Neuseeländische Seebären (Arctocephalus forsteri) und Neuseeländische Seelöwen (Phocarctos hookeri) sind an den Küsten verbreitet.
Die Männchen der Neuseeländischen Seebären können bis 2,5 Meter lang und bis zu 180 kg schwer werden, die Weibchen sind etwas kleiner. Sie kommen außer in Neuseeland auch an den Küsten Südaustraliens und Tasmaniens vor.

Die Neuseeländischen Seelöwen kommen nur in den Küstengewässern des Südinsel vor, die größten Bestände sind aber auf den zu Neuseeland gehörenden Auckland-Inseln zu finden. Die männlichen Tiere können eine Länge von etwa 2,40 Meter erreichen, die Weibchen werden ungefähr 2 Meter lang.
Manchmal tauchen auch Südliche See-Elefanten (Mirounga leonina) bei ihren Wanderungen durch die offene See bei Neuseeland auf. Die männlichen See-Elefanten können bis zu 6,5 Meter groß und bis zu 3,5 Tonnen schwer werden. Der Name kommt durch einen kleinen aufblasbaren Rüssel der Bullen.
Die Robbenbestände gelten heute als gesichert - im 19.Jahrhundert dagegen wurden die Tiere von Robbenfängern fast bis zur völligen Ausrottung gejagt. Da sich einzelne Seebären und Seelöwen in unzugängliche Felshöhlen flüchten konnten, war es noch möglich, diese Tiere unter strengen Schutz zu stellen und somit die Tierarten vor dem Aussterben zu retten.

Junge Seelöwen

Neuseeländische Seebären
Gut, dass Neuseeland seine Verantwortung für die faszinierenden Meeressäuger erkannt hat. Man kann nur hoffen, dass sich die Schutzmaßnahmen in die Tat umsetzen lassen.