Neue Meeresausstellung zum Bestellen

Andrea Gieseke Greenpeace e.V. • 7 Mai 2022
in der Gruppe Themengruppe Meere

Engagiert euch für den Schutz der geheimnisvollen Tiefsee! 

Neue Ausstellung zum Thema Tiefsee und Tiefseebergbau

Die Tiefsee – Heimat vieler unbekannter Arten, bizarrer und faszinierender Tiere und Treiber wichtiger Stoffkreisläufe auf unserem Planeten – gerät zunehmend ins Visier von Regierungen und Rohstoffkonzernen weltweit. Sie wollen künftig am Meeresboden mit riesigen Maschinen Metalle und Seltene Erden abbauen. Auch Deutschland mischt mit. Doch die Wissenschaft schlägt Alarm: Einzigartige Tiefsee Ökosysteme könnten langfristig schwer geschädigt und seltene Arten vom Aussterben bedroht werden. Schon 2023 soll der Startschuss für Tiefseebergbau fallen. Das will Greenpeace wir unbedingt verhindern! 

Hintergrund:
Aufgrund neuester politischer Entwicklungen steht der Tiefseebergbau tatsächlich schon in absehbarer Zeit in den Startlöchern!  Der kleine Inselstaat Nauru hat, gepusht durch die nordamerikanische Tiefseebergbau-Firma „The Metals Company“, im Sommer 2021 bei der zuständigen UN-Meeresbodenbehörde (ISA) die sog. 2-Jahres-Regel ausgelöst. Deshalb ist die ISA nun aufgefordert, die internationalen Abbauregeln für Tiefseebergbau schon bis Juli 2023 zu verhandeln und entscheidet, ob die bisherigen Explorations-Lizenzen in Abbau Lizenzen überführt werden dürfen.

Die Tiefseebergbauindustrie suggeriert, dass der Abbau von Metallen und Seltenen Erden essentiell für eine nachhaltige Zukunft z.B. für die Elektromobilität, die Digitalisierung und das nächste Smartphone ist. Greenpeace zeigt auf, dass die Kreislaufwirtschaft durch nachhaltiges Produktdesign, Recht auf Reparatur und Förderung von effizienten Recycling die Rohstoffnachfrage decken kann – und es Tiefseebergbau schlichtweg nicht für die künftige Rohstoffversorgung braucht. 

Die Ausstellung soll helfen das Thema in die Gesellschaft zu tragen!

Das brandaktuelle Thema Tiefseebergbau – als neuer, zusätzlicher Zerstörer von Artenvielfalt und Lebensraum im Meer – muss in der Öffentlichkeit etabliert werden. Derzeit finden wegweisende Diskussionen und Entscheidungen in den Bereichen Politik, Industrie und Wissenschaft statt. Doch kaum jemand in Deutschland weiß davon. 

Wir möchten die Ausstellung vor allem vor/in Planetarien und Sternwarten platzieren! Das Motto lautet “Vom All in die Tiefsee”, denn die Wissenschaft spricht stets davon, dass wir mehr vom  Mond und anderen Planeten wissen als von der Tiefsee. In Planetarien erwartet Greenpeace ein dem Thema aufgeschlossenes Publikum und die Möglichkeit dort auch neue Zielgruppen anzusprechen. 
Aber natürlich eignen sich auch Standorte wie Aquarien, Ausstellungen, Messen etc. 


Die Ausstellung umfasst drei Aufsteller mit sechs Textil-Fotobannern. Diese sind von Woody Display 

Die Fotos zeigen ausschließlich schöne und faszinierende Tiefseetier Motive! Die Aufsteller mit den Fotomotiven werden durch 11 mal A3- formatige Laminate und thematisch um das Thema des drohenden Tiefseebergbau ergänzt. In der Ansicht seht ihr die Textilbanner und die A3 Laminate. Beides gibt es in zweifacher Ausführung. Natürlich wird nicht nur informiert, sondern wir bitten die Menschen auch unsere Forderung nach einem Stopp des Tiefseebergbaus zu unterstützen. Wir haben eine entsprechende Unterschriftenliste für Erwachsene  und Sammelliste für Kinder  produziert. Diese sowie einige weitere Printprodukte wie Plakat, Postkarten sind über den Greenpeace Materialkiosk zu bestellen. Ein Factsheet liefert weitere Hintergrundinfos 

Für den Transport lassen sich die Displays einfach zerlegen und sind mit den Maßen von ca. 100 x50x20 cm und einem Gewicht von jeweils 5,5 kg leicht transportieren. Die Ausstellung kommt in drei passenden Transporttasche, die in einem Karton angeliefert werden. Aufgrund der kleinen Maße wird für die Anlieferung und die Rücksendung keine Spedition benötigt, sondern der Transport erfolgt mit Kurier oder der Post. Insgesamt wiegt der Karton knapp 22 Kilogramm (Maße:101x52x35 cm)

Die Ausstellung sollte in der Regel mindestens um die 10 Tage vor Ort gezeigt werden, ansonsten stehen Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis. Die Ausstellung benötigt keine Dauerbetreuung durch die Greenpeace Ehrenamtlichen. Sie sollte aber zu bestimmten Stoßzeiten und an Wochenenden von Greenpeacer:innen begleitet werden, um für Gespräche zur Verfügung zu stehen und um Unterschriften gegen den Tiefseebergbau zu sammeln. Wichtig ist auch, dass die Fotoaufsteller sicher in geschlossenen Räumen stehen, wenn sie nicht betreut werden.  

Die Ausstellung steht ab sofort zur Verfügung! Wenn Ihr Interesse habt, die Tiefseeausstellung in eurer Stadt zu zeigen, wendet euch an andrea.gieseke@greenpeace.org.

Sie koordiniert die bundesweite Wanderausstellung  durch Deutschland.

 

 

Du möchtest dich jetzt sofort für den Schutz der Meere engagieren?

👉  Dann unterschreibe jetzt die Petition für den Schutz der Tiefsee

Dateien