Tag der Offenen Tür beim Auswärtigen Amt in Berlin \ Neue BICC Fotoausstellung ”Safety First”

Sonja Hochgesand Greenpeace e.V. • 16 August 2019

Tag der Offenen Tür beim Auswärtigen Amt in Berlin \ Neue BICC Fotoausstellung ”Safety First”

Aus Anlass des Tages der Offenen Tür des Auswärtigen Amtes wird BICC erstmals seine neue Fotoausstellung "‘Safety First‘ für Gemeinden in Gefahr – Grenzüberschreitende Kontrolle von Kleinwaffen“ am 17. und 18. August 2019 in Berlin zeigen (“Europasaal” des Außenministeriums).

Kleinwaffen-Kontrolle ist für die Friedensschaffung von hoher Bedeutung. Für das Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC (Bonn International Center for Conversion) ist sie ein zentrales Betätigungsfeld in anwendungsorientierter Forschung und Beratung. BICC arbeitet eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen, das die meisten dieser Aktivitäten finanziert.

Die neue Fotoausstellung hat zum Ziel, die verschiedenen Dimensionen der Rüstungskontrollarbeit des BICC nachvollziehbar zu machen. So stellt die Ausstellung etwa Munitions- und Waffenexperten aus Polizei, Militär und Nationalparkbehören dar, die in einem von BICC, RECSA und dem Auswärtigen Amt unterstützten Programm zu Trainingsleitern für das Waffen- und Munitionsmanagement ausgebildet wurden. Diese Instruktoren, die über umfangreiche Erfahrung in komplexen und oft konfliktbehafteten Kontexten verfügen, sind heute in der Lage, internationale Standards und Best Practices wie die UN IATGs und MOSAIC unter den Bedingungen von begrenzten Ressourcen umzusetzen. Die ausgewählten Bilder von Nikhil Acharya, Technischer Berater des BICC, zeigen auch die Auswirkungen der Waffengefahr auf Gemeinschaften, etwa auf die Familien von Sicherheitskräften, die in oft unsicheren Waffendepots arbeiten oder in deren direkter Umgebung leben. Schließlich geht die Ausstellung auch auf den Aspekt grenzüberschreitender Zusammenarbeit zur Bekämpfung organisierter Kriminalität ein und thematisiert den Zusammenhang zwischen dem Schmuggel mit Waffen, wertvollen natürlichen Rohstoffen, Wildtieren und Drogen.