MAKE SMTHNG Challenge #3 - PLASTIC

Miriam Schreiber Greenpeace e.V. • 13 November 2019
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Plastik: Gefahr für Mensch und Natur 

Wie wir unseren Plastikverbrauch im Alltag reduzieren können

Plastik ist nicht nur ein Problem für uns Menschen, sondern auch eine große Belastung für die Umwelt. Große Teile unserer Plastikabfälle landen in der Natur: Alleine in unsere Ozeane gelangen pro Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik. Ein Großteil davon sind Einwegverpackungen und Plastiktüten, die wir nur einmal benutzen und anschließend wegwerfen. Und wir Deutschen sind leider Rekordhalter wenn es um Plastik geht: knapp ein Viertel des Plastikverbrauchs in Europa ist auf uns zurückzuführen. Das muss nicht sein! Hilf dabei das Plastik-Problem zu lösen und stell dich unserer MAKE SMTHNG Challenge.

Es tut sich etwas: durch öffentlichen Druck und viel Engagement hat langsam ein Wandel begonnen. Viele Unternehmen werben mittlerweile damit, ihre Produkte in Bioplastik, Papier oder anderen vermeintlich umweltfreundlichen Wertstoffen zu verpacken. Doch in den meisten Fällen ist das reine Augenwischerei und keine wirklich sinnvolle Alternative. Greenpeace hat dazu Anfang Oktober einen Report veröffentlicht.


Deine Aufgabe:

Refuse, Reduce, Recycle ReUse – und Refill! 

Die 5 R’s  stehen für das Vermeiden, Reduzieren, Wiederverwenden, Upcyceln und Recyceln von Verpackungen und anderem Müll. Reduziere diese Woche deinen Plastikverbrauch auf ein Minimum und mach mit beim Internationalen Refill Day am 06. November. Treffe in den nächsten Tagen deine Kaufentscheidung ganz bewusst und stell dir die Fragen: Brauche ich das wirklich? Gibt es das auch unverpackt? Eine Einführung zum Konzept von „Zero Waste“ findest du hier:

 

 

Schritt 1

Analysiere deine Plastikabfälle: Welche Problemzonen hast du vor dir? Versuche Alternativen zu finden! Hier gibt’s gleich eine Checkliste für deinen müllfreien Einkauf (Zero Waste). Wie wäre es mit einem Abstecher auf den Wochenmarkt statt des üblichen Supermarktbesuchs? Äpfel, Karotten, Tomaten und anderes Obst und Gemüse lassen sich prima in selbst mitgebrachte Stoffbeutel füllen. Unverpacktes zu kaufen spart Unmengen an Verpackungsmüll. Mittlerweile gibt es immer mehr Geschäfte, in denen du ganz ohne Plastikverpackung einkaufen kannst. Finde hier einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe.


Schritt 2

Finde in deinem Zuhause drei Gegenstände aus Plastik, die ganz einfach ersetzt werden können. Von der Reinigungsbürste bis zum Kochlöffel – mit Produkten aus Edelstahl, Glas oder Holz lassen sich viele Küchengeräte (sobald sie kaputt sind) austauschen und obendrauf noch optisch aufwerten!

Auch Frischhaltefolie von gestern – Bienenwachstücher – erfüllen dieselbe Aufgabe und können oft benutzt werden. Lust auf ein schnell selbst kreiertes Bienenwachstuch?


Schritt 3

Werde aktiv beim Global Refill Day!


Schluss mit unnötigen Einwegverpackungen, her mit den altbewährten, wiederverwendbaren Dosen oder Gläsern. Am Mittwoch, den 6. November kannst du weltweit zeigen, dass man durch wiederverwendbare Verpackungen eine große Menge Müll vermeiden kann. Hilf mit, online eine große Welle zu machen  und damit den Druck auf Unternehmen zu erhöhen.

Jede*r kann mitmachen! Plastikmüll ist etwas, das uns alle betrifft. Also schnapp dir die Tupperdose und sag Nein zur Plastikverpackung!

So geht’s:

  • Nimm dir von zu Hause eine wiederverwendbare Tupperdose, ein Marmeladenglas, eine Aludose oder etwas Ähnliches mit
  • wenn du im Supermarkt einkaufen gehst, im Café oder Restaurant etwas als Takeaway holst oder im Laden etwas kaufst, frag nach, ob du deine mitgebrachten Dosen statt der gängigen Plastikverpackung verwenden kannst
  • mach ein Foto von dem Essen oder den Lebensmitteln, die du in deine Dosen füllst und teile es auf Social Media (Facebook, Instagram, Twitter…)
  • lobe die Läden, Supermärkte, Cafés etc., die dir das Verwenden der wiederverwertbaren Behälter ermöglichen und so auf Plastik verzichten, z.B. so: „Hey @………, vielen Dank, dass ich meine Dose zum Auffüllen benutzen darf und dadurch unnötige Plastikverpackungen vermeiden kann. Werdet auch Ihr Teil der #ReuseRevolution und sagt Plastikverpackungen den Kampf an! #BreakFreeFromPlastic“
  • kritisiere diejenigen, die einen plastikfreien Lifestyle nicht unterstützen und auf die Verwendung von Plastikverpackungen bestehen, z.B. so: „Hey @……., es ist total schade, dass ich meine wiederverwendbare Dose in Ihrem Laden nicht benutzen kann und weiterhin schädliches Plastik verwenden muss. Es ist Zeit das zu ändern und Teil der #ReuseRevolution zu werden. Verwenden Sie keine Wegwerfverpackungen mehr! #BreakFreeFromPlastic“
  • Verwende bei deinen Posts die Hashtags #ReuseRevolution und #BreakFreeFromPlastic 
  • Natürlich kannst du am Refill Day auch noch mehr machen, das kann zum Beispiel ein plastikfreies Picknick sein, ein gemeinsames Refill Event oder was dir sonst noch so einfällt.


REUSE REVOLUTION

In Folie eingeschweißtes Gemüse oder die mit Mikroplastik angereicherte Bodylotion – Plastik ist überall. Das Problem: es verrottet nicht, sondern wird zu kleinsten Partikel zerrieben, die wiederum bleiben

 in der Umwelt und landen früher oder später in unserem Organismus. In einer Studie der Medizinischen Universität Wien wurde Mikroplastik im menschlichen Darm nachgewiesen. Es ist Zeit für Veränderung. Schütz dich selbst und die Umwelt und befrei dich vom Plastik. Werde Teil der Bewegung #breakfreefromplastic und starte eine ReUse Revolution! Vielleicht helfen dir diese 10 Tipps, weniger Plastik im Alltag zu verwenden.