Klimastreik-Demos in Emden und Norden am 29.11.2019

Dorothea Winkler Greenpeace Ortsgruppe • 1 December 2019
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Wenige Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz in Madrid riefen die Fridays for Future auch in mehreren Städten Ostfrieslands zum 4. Globalen Klimastreik am 29.11.2019 auf. Demonstrationen gab es in Aurich, Emden, Leer, Norden, sogar auf Norderney und in Wittmund.

Da mehrere unserer Gruppe am Demo-Tag in Norden vor Ort waren, haben wir uns aufgeteilt, einige haben sich in Emden, einige in Norden dem Demonstrationszug angeschlossen.

In Emden folgten diesmal über 250 Teilnehmer*innen dem Aufruf zum Klimastreik. Ihren Protest und ihre Forderungen brachten sie nicht nur auf vielen selbst erstellten Plakaten und Schildern, sondern auch in lautstarken Sprechgesängen zum Ausdruck.

Auffallend war, dass diesmal zahlreiche Erwachsene mitmarschierten.

Greenpeace-Aktivsten stellten 10 Protestschilder zur Verfügung und demonstrierten mit einem Banner: „Klimaschutz - Jetzt handeln“. Ferner sammelten sie Unterschriften auf Protestkarten an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

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Sowohl die Ostfriesen-Zeitung als auch die Emder Zeitung haben auch Fotos und Videos zur Emder Fridays for Future - Demo auf ihren Internetseiten eingestellt:

 https://www.oz-online.de/-news/artikel/725181/Demo-Fridays-for-Future-in-Ostfriesland

 https://www.emderzeitung.de/lokales_artikel,-schüler-demonstrieren-in-emden-fürs-klima-_arid,2045995.html

 

In Norden lautete das Motto der Klimademo:

                             „Gemeinsam mit allen Generationen auf die Straße!“

Und in der Tat folgten mehrere hundert Menschen jeden Alters dem Aufruf der Klimagruppe Norden, in der die Fridays for Future-Anhänger mit einigen Erwachsenen zusammenarbeiten, sich an der Protestaktion zu beteiligen. Die Demo stand wettermäßig unter einem guten Stern, da nach dem morgendlichen Regen während der Demo sogar die Sonne schien. Vom Fräuleinshof ging es durch die Innenstadt bis zum Marktplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Mehrere Redner*innen, so u. a. auch der Schulsprecher des Ulrichsgymnasiums, beschrieben - oftmals unterbrochen vom zustimmenden Applaus der Zuhörenden - eindringlich mögliche Folgen der Klimakrise (z. B. die Folgen der Erhöhung des Meeresspiegels für unsere Küstenregion)  und trugen ihre konkreten Forderungen an die Stadt Norden zur Umsetzung eines nachhaltigen Energie- und Klima- wie auch Mobilitätskonzeptes nicht nur vor, sondern überreichten diese auch dem anwesenden Bürgermeister Herrn Heiko Schmelzle.

 

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Deutschlandweit haben sich am 4. Globalen Klimastreik nach Polizeiangaben rund 630.000 Menschen beteiligt - eine beachtliche Zahl, auch wenn der Rekordwert vom September von schätzungsweise rund 1,4 Millionen Menschen nicht wieder erreicht wurde. Umso wichtiger ist es, weiterhin die Politiker*innen zum Umdenken und Handeln aufzufordern, wenn wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch aufhalten wollen.

                                                 Macht alle weiter mit!