Zukunftsprämie statt Abwrackprämie

Eileen Wolf  Greenpeace e.V. • 30 April 2020

Die Folgen der Coronapandemie bekommt auch die Autoindustrie massiv zu spüren. Unterbrochene Lieferketten, über Wochen geschlossene Autohäuser und ebenso lange geschlossene Werke machen den Herstellern zu schaffen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) geht von einem Minus von 20 Prozent im deutschen PKW-Markt für 2020 gegenüber dem Vorjahr aus. Kein Wunder, dass die Debatte um staatliche Hilfen an Fahrt aufnimmt. 

Klug eingesetzt können die Wirtschaftshilfen eine echte Chance für den Verkehrssektor bieten, denn dieser ist mit teils sogar steigenden Emissionen seit Jahrzehnten das Sorgenkind in Sachen Klimaschutz. 

Unser Positionspapier beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Hilfen sinnvoll zur Verkehrswende beitragen können. Spoiler: Die Abwrackprämie von 2009 sollten wir nicht nochmal wiederholen. ;-) Es geht um die Frage, ob Kaufprämien überhaupt sinnvoll sind, wie ein Aufbauprogramm für saubere Mobilität aussehen könnte und wie der Radverkehr darin eingebunden werden kann. 

Das ganze Papier findet ihr hier.

Wer gleich aktiv werden will, unterschreibt die Petition für einen grünen Wirtschaftsplan

Für die videoaffinen erklärt Marion Tiemann, Verkehrsexpertin bei Greenpeace die Situation im Youtube-Video