Florian Burdack erstellte einen Beitrag in Greenpeace Weiden

Das #Abholzen geht weiter. #Teublitz hat entschieden.
Gegen den #Wald ☹️.

Entgegen aller Erwartungen hatte der Stadtrat von Teublitz
bei seiner Sitzung in der Dreifachturnhalle in Teublitz das Thema Gewerbegebiet im #Klimaschutzwald ? an der #A93 wiederholt auf der Agenda, obwohl die bisherigen Planungen bereits vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof im Jahr 2021 nicht nur aufgrund formeller Fehler, sondern auch ohne Revisionsmöglichkeit wegen umweltrechtlicher Bedenken abschlägig beschieden worden sind.

Die örtlichen drei #Bürgerinitiativen hatten deshalb zu einer Demonstration eingeladen. Ca. 60 – 70 Bürger:innen jeglichen Alters waren dem Aufruf gefolgt und protestierten lautstark vor der Stadtratssitzung. Zusätzlich zu den Organisationen #BN und #LBV waren auch Aktivisten von #Greenpeace anwesend. Zwei Eisbären
kämpften dabei mit Tauziehen und Armdrücken gegen einen Schwarzbären.
Mit dem seit Jahren ungebremsten #Flächenfraß könnte man fast schon sagen, #Brasilien ist auch in# Bayern: In Zeiten eines bevorstehenden Klimakollapses ist es absolut wichtig, wertvolle Waldflächen für diese bevorstehende Zeitenwende weiter stehen und wachsen zu lassen, so Günther Sparrer, Gruppenkoordinator von Greenpeace Weiden. Der vor einigen Tagen veröffentlichte #IPCC-Bericht listet den Punkt „Abholzung stoppen“ als drittwichtigsten Punkt auf, um die #Klimakatastrophe noch abzuwenden, so Sparrer. Warum also gerade die Stadt Teublitz weiter Geld in fortgesetzte Planungen für ein bereits gerichtlich abgelehntes Gebiet steckt, bleibt völlig unverständlich. Leider hat der Stadtrat in der Sitzung mit 18 zu 2 Stimmen dem Vorhaben zugestimmt.

Greenpeace hatte bereits mit dem Aktionsbündnis Walderhalt in #Weiden einen Erfolg durch ein Bürgerbegehren erreicht. Damals stimmen zwei Drittel der Weidener Bürger:innen für den #Walderhalt. In Weiden wie in Teublitz steckt dabei die Idee der Verantwortlichen dahinter, Gewerbegebiete in Wäldern des Bayerischen Staatsforstes zu bauen. Deshalb fordern die Greenpeace Gruppen vom Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, zukünftig keinen Staatswald mehr für großflächige Rodungen von künftigen geplanten Gewerbegebieten zu verkaufen.