Gesetze der Gaslobby? Nicht mit uns!
Protestiere mit Greenpeace gegen die massiven Angriffe auf die Energiewende im Wärme- und Strombereich!
Komm am Dienstag, den 3.3.26 um 16 Uhr zum Bundeskanzleramt und mach beim Protestbild mit!
Gemeinsam werden wir laut für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas - für eine sozialgerechte Wärmewende, den Ausbau erneuerbarer Energien und wirksamen Klimaschutz!
👁️Hier nochmal auf einen Blick:
Wann: Dienstag, 3. März 2026, 16 Uhr
Wo: vor dem Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, Berlin
Was: Protestbild mit allen, die sich für eine sozial- und klimagerechte Energiewende einsetzen wollen; vorher: Pressekonferenz von Greenpeace und weiteren Klima- und Sozialakteuren vor Ort
💡 Hintergrund:
Mit den am Dienstagabend bekanntgewordenen Änderungen des GEG (Gebäude-Energie-Gesetz), macht die Bundesregierung der fossilen Öl- und Gasindustrie ein riesiges Geschenk, schwächt massiv den Verbraucherschutz und beerdigt den Klimaschutz im Gebäudesektor. Die angeblich ‘grünen’ Alternativen zum fossilen Erdgas und Öl sind knapp und teuer, die Gasnetzentgelte pro Haushalt steigen absehbar. Wenn Gasheizungen jetzt weiter laufen sollen, dann wird das vor allem Mieter:innen teuer zu stehen kommen, denn sie entscheiden nicht über die Heiztechnologie, müssen aber die immer weiter steigenden Kosten tragen.
Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace kommt zu dem Ergebnis, dass eine Abschwächung des GEG verfassungswidrig wäre. Demnach würden die aktuell diskutierten Änderungen am GEG gegen das im Grundgesetz verankerte Klimaschutzgebot (Art. 20a GG) verstoßen und zugleich den Schutz von Verbraucher:innen massiv schwächen.
In einem Eilappell hatte Greenpeace noch kurz vor der Entscheidung gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen und Sozialverbänden die SPD und CDU/CSU aufgefordert, auf Effizienz, Elektrifizierung und erneuerbare Wärme zu setzen, statt auf einen grünen Anstrich fossiler Strukturen. Doch die Bundesregierung wollte scheinbar lieber die Gaslobby bedienen.
Und nicht nur im Wärmebereich bremst die Bundesregierung derzeit die Energiewende aus. Gerade wurde aus dem Wirtschaftsministerium geleaked, das Ministerin Reiche (CDU) auch noch die Förderung für PV-Anlagen auf Hausdächern streichen will – auch davon profitieren RWE, E.On und Co., Verbraucher:innen haben das Nachsehen.
Gemeinsam wollen wir unseren Protest gegen diesen fossilen Rollback sichtbar machen.
Wir freuen uns, dich in Berlin zu sehen!
Danke für deine Unterstützung!