Transformation by design, not disaster!

Timo Dreher Greenpeace e.V. • 22 Dezember 2022
in der Gruppe Themengruppe Konsumwende

Ressourcenschutz jetzt!

 

Das zentrale Standbein unserer Kampagne ist die Forderung nach mehr Ressourcenschutz. Denn nur wenn wir weniger Ressourcen verbrauchen, können wir die Klimakrise, das Artensterben und Verteilungsungleichheiten effektiv angehen.

👉 Über 90 Prozent des Verlustes biologischer Vielfalt und etwa 50% der Treibhausgasemissionen sind mit der Bereitstellung und Umwandlung von Ressourcen verbunden!

Bereits 2012 hatte dies die Bundesregierung erkannt und ihr erstes Ressourceneffizienzprogramm verabschiedet. Im Rahmen der Weltklimakonferenz im November 2022 machte auch Umweltministerin Steffi Lemke auf das Thema aufmerksam, wie ihr in diesem Beitrag nachlesen könnt.

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Trotz dieser Erkenntnis hat sich der globale Ressourcenverbrauch seit 1970 verdreifacht und würde sich bei „Business as usual“ bis 2060 noch einmal verdoppeln. Es ist folglich dringend Zeit, vom Reden nun auch endlich ins Handeln zu kommen!

Bereits im Juli 2021 hat Greenpeace im Rahmen des Bündnisses Ressourcenwende drastische Maßnahmen von der Bundesregierung gefordert:

  • Begrenzung der abiotischen Primärrohstoffe auf 6 Tonnen pro Person und Jahr
  • Begrenzung der biotischen Primärrohstoffe auf 2 Tonnen pro Person und Jahr

Deutschland aktuell: 16,1 Tonnen

 

Diese Forderungen wurden nun in einem aktuellen zivilgesellschaftlichen Appell mit dem Titel "Transformation by design, not by desaster!" wieder aufgenommen. Denn wir sind der Meinung, dass der Wandel unausweichlich ist. Die Frage ist: Planen wir den Wandel oder ereilt er uns in aller Härte, wenn es eigentlich schon zu spät ist? Wir haben es in der Hand!

 

Was kannst du tun?

👉 verbreite den Appell und die Botschaft mit diesen SharePics

👉 unterschreibe und verbreite unserer Petitionen "Mehrweg statt mehr Müll" und "Vernichtung von Neuwaren stoppen"

👉 informiere dich zum Thema, siehe auch das angehängte GP-Dokument "Overconsumption: The threat to climate and nature"

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