Wie krisenresilient ist unsere Ernährungssicherheit angesichts wachsender Risiken?

Petra Lorz

„Klimarisiken können sich kaskadenartig von einem System oder einer Region auf andere übertragen. Extreme Dürren führen zu Wasser- und Ernährungsunsicherheit, Störungen kritischer Infrastrukturen sowie Bedrohungen für die Finanzmärkte und die Stabilität." (Europäische Umweltagentur, 2024)

 

Liebe Freund*innen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft,

wir laden Euch herzlich ein zu unserem nächsten Agrar-Talk. Wir freuen uns sehr, dass wir Norwich Rüße, Mitglied des Landtags NRW (Bündnis 90/ Die Grünen) und Sprecher für Landwirtschaft, Tierschutz und Verbraucherschutz

am 15.4.2026 um 19:30 Uhr 

zu Gast haben werden. 

Diesmal widmen wir uns einem der drängendsten Zukunftsthemen unserer Zeit:

Wie krisenresilient ist unsere Ernährungssicherheit angesichts wachsender Risiken?

Die Grundlagen unserer Ernährung stehen unter zunehmendem Druck. Klimawandel, Artensterben und der fortschreitende Verlust der Bodenfruchtbarkeit gefährden direkt die landwirtschaftliche Produktion. Sinkende Grundwasserspiegel in vielen Regionen des Landes und zunehmende Extremwetterereignisse verschärfen die Lage zusätzlich.

Hinzu kommen strukturelle Verwundbarkeiten, die oft weniger im Blick sind: Unsere Landwirtschaft ist in hohem Maße abhängig von importierten Betriebsmitteln – von Düngemitteln über Saatgut bis hin zu sogenannten „Pflanzenschutzmitteln“ und Maschinen. Proteinfuttermittel wie Soja werden zu großen Teilen aus Übersee bezogen. Gleichzeitig macht der demografische Wandel dem Sektor zu schaffen: Höfesterben und Fachkräftemangel bedrohen die betriebliche Substanz der deutschen Landwirtschaft langfristig.

Externe Schocks können diese inneren Schwachstellen schlagartig sichtbar machen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat seit 2022 eindrücklich gezeigt, wie verwundbar globale Getreidemärkte gegenüber geopolitischen Erschütterungen sind – mit Folgen, die bis heute anhalten.

Vor diesem Hintergrund fragen wir: 

Wie viel unseres Nahrungsbedarfs können wir durch unsere heimische Landwirtschaft tatsächlich decken? 

Wie wird sich dieser Anteil unter den Bedingungen der Klima- und Biodiversitätskrise entwickeln?  

Was muss politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich geschehen – was kann jede*r Einzelne von uns tun – um die Ernährungssicherheit in Deutschland zu stärken?

Nach einem Impulsvortrag zum Thema von Norwich Rüße freuen wir uns auf eine fundierte Diskussion mit Euch.

Wir freuen uns sehr auf den Abend mit Euch und ladet gerne interessierte Menschen auch außerhalb der Greenpeace-Welt ein! 

An Zoom-Meeting teilnehmen
https://us06web.zoom.us/j/84772547068?pwd=6bPSr9Q0G8smcYgNDcD3QWI3sWJugZ.1

Meeting-ID: 847 7254 7068
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Viele Grüße

Petra