„Big in Brazil: Bayers Pestizidexporte und ihre Folgen für Indigene“

Melanie Manegold Greenpeace e.V. • 27 April 2021

Guten Morgen in die Runde,

im Vorfeld der Bayer-Hauptversammlung heute (27.4.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Report „Big in Brazil: Bayers Pestizidexporte und ihre Folgen für Indigene“ veröffentlicht.

Darin zeichnet die Menschenrechtsorganisation die Rolle des deutschen Chemie-Unternehmens Bayer AG in Brasiliens massivem Pestizidproblem nach. „Leidtragende der großflächigen Vergiftung sind die ohnehin Marginalisierten: Indigene, Quilombolas, kleinbäuerlich Tätige“, berichtet Regina Sonk, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Viele leben in unmittelbarer Nähe zu großflächigen Anbaugebieten von pestizidintensiven Agrarprodukten. Flugzeuge, die Pestizide versprühen, tragen die Giftstoffe buchstäblich bis vor ihre Tür. Böden und Gewässer sind nachweislich belastet, nicht nur auf dem Land, sondern auch in vielen brasilianischen Großstädten.“

Mehr Hintergrund zu der Studie findet ihr auf der Webseite der GfvV.

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