Der Regenwald in Kamerun wird für Kautschuk zerstört

Melanie (bis 16.5. im Urlaub) Manegold Greenpeace e.V. • 19 April 2021

Wusstet ihr, dass Die Deutsche Bank Kredite an den Betreiber einer Kautschukfabrik in Kamerun  vergibt, für die bereits Regenwald weichen musste. Mit 10.000 Hektar ist die Fläche so groß wie Paris. Die Fläche grenzt an das Dja-Reservat, einem UNESCO-Weltkulturerbe.

Mit dem Bau der Kautschuk-Fabrik dort gelangen giftige Stoffe in den Dja-Fluss – und die Fabrik wird das Wasser weiter verunreinigen, sobald sie voll in Betrieb ist. Darüber hinaus wurde durch den Kahlschlag die indigene Gemeinschaft der Baka aus ihrem Gebiet vertrieben.

Mit ihrem Kredit übersieht die Deutsche Bank wissentlich die Bilanz an Menschenrechtsverletzungen, Intransparenz und einige der verheerendsten Abholzungen in der jüngsten Geschichte Afrikas. Sie verstößt damit  gegen ihre selbst gesetzten Richtlinien. Auf unserer Internetseite findet ihr einen Artikel mit weiteren Info und Hintergründen.

Wenn ihr aktiv werden und die Deutsche Bank auffordern möchtet, dieses Greenwashing zu beenden und ihren folgenschweren Kredit an Halcyon Agri sofort zu kündigen, dann findet ihr Anregungen dazu hier.

Foto von Schimpansen