Greeenpeace-Gruppenaktionstag zum EU-Waldschutzgesetz FERC am 27.8.2022

Wald-GAT "Der Amazonas brennt" am 27. August 2022

Michael Lemster Greenpeace Ortsgruppe

Abgesagt

 

Neueste Auswertungen beweisen, dass die Waldzerstörung weitergeht – zum Beispiel im Amazonasgebiet, um mehr Ackerflächen zu gewinnen.

Das EU-Gesetz FERC (forest-and-ecosystem-risk commodities) will auf europäischer Ebene auf eine Besserung hinwirken – nicht nur am Amazonas, sondern überall auf der Welt. Denn auch die großen Waldgebiete der gemäßigten und arktischen Zone sind schwer bedroht. Und die EU allein ist für ein Sechstel der weltweiten Tropenwaldzerstörung verantwortlich.

FERC ist ein Anti-Entwaldungs-Gesetz und damit Gegenspieler zu Freihandelsabkommen wie Mercosur, das wir durch unseren Protest auf Eis legen konnten 💪🏾💪🏾💪🏾

FERC ist ein Lieferkettengesetz für Agrar-Rohstoffe. Unternehmen müssen durch Kontrollen beweisen, dass die Produkte, die sie auf den EU-Binnenmarkt bringen, nicht mittels Waldzerstörung erzeugt wurden.

Allerdings umfasst FERC nur Rindfleisch, Soja, Kakao, Kautschuk, Holz und Palmöl. Es ist damit längst nicht weitreichend genug und wird zunehmend durch nationale Politik verwässert. Daher üben Umweltverbände wie Greenpeace Druck auf nationale Entscheider und EU-Gremien aus, damit diese zerstörerischen Ausnahmen in das FERC-Gesetz inkludiert werden. Dies betrifft z.B. Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Kautschuk, Mais und Leder.

Auch die Einhaltung der Menschenrechte klammert FERC aus.

Da FERC voraussichtlich schon im September 2022 auf die Agenda des EU-Parlaments kommt, ist es wichtig, JETZT Stimmung in der Bevölkerung zu machen und Unterschriften unter unsere Petition „Waldschutz ist Artenschutz – Waldzerstörung stoppen, Artenvielfalt retten!“ zu gewinnen.

Greenpeace fordert: ein wirkungsvolles EU-Gesetz für den weltweiten Waldschutz!