Von der Quelle bis zur Ostsee - wie Tierhaltung unser Wasser gefährdet

Kerstin Fleischer

🌊 Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Bevor es aus dem Wasserhahn kommt, durchläuft es oft weite Wege, Analysen und Aufbereitungsprozesse. Rund 70 Prozent unseres Trinkwassers speist sich aus Grundwasserkörpern. Zudem wird es aus Oberflächengewässern gewonnen.  Alle Menschen sind auf das kostbare Nass angewiesen. Was viele nicht wissen: die Landwirtschaft trägt vor allem durch die Tierhaltung und Überdüngung zu einer schleichenden Verunreinigung des Wassers mit Nitrat bei  🐄🐖. Nitrat ist gesundheitsschädigend. 

Wasserwerke und Umwelzschützende warnen 🆘: die Wasseraufbereitung wird immer aufwändiger und teurer, wenn wir die Ursachen nicht stoppen. Nicht nur das Grundwasser sondern auch Flüsse, Seen und Meere leiden unter Nährstofffrachten. Deshalb brauchen wir eine strenge Düngegesetzgebung, die verursachergerecht und zielgerichtet regionale Stickstoffkreisläufe regelt. Doch leider hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer schon eine wichtige Vorgabe wie die betriebsgenaue Stoffstrombilanz abgeschafft - weitere Aufweichungen sollen folgen. 🙁

In unserem Agrar-Talk mit Anne Hamster, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace, wollen wir das Thema und den aktuellen politischen Prozess tiefer beleuchten und auf mögliche Maßnahmen eingehen. 🌎

Kommt gerne dazu und meldet euch rechts oben mit dem Anmeldebutton an.

👉Datum: 23. April, 18:30 Uhr bis 20 Uhr 

👉Einwahllink: Zoom-Link (ID: 88021236291, Sicherheitscode: 100138)