Anfahrt you Großdemonstration Lüzerath 14.1.2022

Aahorn Greenpeace Ortsgruppe • 26 Dezember 2022

Fridays for Future organisiert eine gemeinsame Busanreise zur Großdemo am 14.1. nach Lützerath. Auch wenn ihr selbst nicht mitfahren könnt: erzählt vielen Menschen von Lützi, macht das Thema bekannter und verbreitet die Info mit der gemeinsamen Busanreise. Weiter unten findet ihr Informationen zum WARUM.
Hier das WIE:

Momentan steht noch nicht fest, ob HD/MA einen zentralen Abfahrtspunkt bekommen, oder ob wir bei Ludwigshafen-Oggersheim abgeholt werden. Die Abfahrt findet um ca 7 Uhr morgens statt.

Meldet euch bitte so schnell wie möglich unter folgendem Link an, damit wir wissen, mit wie vielen Menschen wir planen können. https://fffutu.re/luetzi-anreise

Kommt zur Vernetzung in die „Auf nach Lützi“ Signal Gruppe: https://signal.group/#CjQKILmnERWFxFsPMAjGdGDkFqRfJ2SXpL3zDYAdLSzmlaCXEhDHVIpSrajOjXT8K0tvXexn

2018 haben viele Menschen dazu beigetragen, dass der Hambacher Wald erhalten bleiben konnte. Gemeinsam sind wir stark und können ähnliches erreichen!

WARUM: Räumung verhindern – für den Kohleausstieg und gegen die Klimakrise

Im Januar will der Energiekonzern RWE Lützerath zerstören, um die Kohle darunter zu verfeuern. Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger und das rheinische Braunkohlerevier die größte CO2-Quelle Europas. Allein im Tagebau Garzweiler plant RWE noch weitere 280 Millionen Tonnen des Klimakillers Braunkohle zu fördern: Damit rückt die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze aus dem Pariser Klimaabkommen in weite Ferne.

Bereits jetzt spüren wir die Folgen der Erderhitzung immer stärker: Extreme Hitzewellen und Fluten wie im Ahrtal oder erst kürzlich in Nigeria werden immer häufiger und fordern viele Todesopfer. Weltweit verlieren Millionen Menschen schon heute durch die Klimakrise ihre Lebensgrundlagen – im vergangenen Jahrzehnt mussten jährlich mehr als 20 Millionen Menschen ihr Zuhause verlassen. Dennoch steigen die globalen Emissionen immer weiter. Deutschland muss, als eines der Länder mit der historisch größten Klimaschuld, den Kohleabbau so schnell wie möglich stoppen. Denn jede weitere Tonne Kohle, die wir im Rheinland abbaggern, verursacht weltweit und vor allem in Ländern des Globalen Südens noch mehr Leid und Krise.

Seit über zwei Jahren leisten Menschen in Lützerath Widerstand gegen die fossile Zerstörung – wie damals im Hambacher Wald. Sie haben Baumhäuser, Hütten und Solaranlagen errichtet, den Ort wiederbelebt und zeigen uns allen, dass eine solidarische Gesellschaft möglich ist. Doch die schwarz-grüne Landesregierung hat gemeinsam mit der Bundesregierung und RWE entschieden, das Dorf noch diesen Winter für die Kohle abzureißen. Die Räumung steht Mitte Januar bevor – dem stellen wir uns mit einer kraftvollen Demo am Samstag, den 14. Januar in Lützerath entgegen. Gemeinsam mit tausenden Menschen und in Solidarität mit der globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit fordern wir von den Verantwortlichen:

  • Die Räumung von Lützerath stoppen.
  • Die Kohle unter Lützerath muss im Boden bleiben!
  • Einen bundesweiten Kohleausstieg, der kompatibel ist mit der 1,5°-Grenze – sowohl im Rheinland als auch in Ostdeutschland.

Der Protest gegen die Räumung wird bunt und vielfältig sein. Wir nehmen unsere demokratischen Rechte wahr, treten ein für die fossilfreie Zukunft und stellen uns dagegen, dass Klimaaktivismus kriminalisiert wird. Am Samstag, 14. Januar um 12 Uhr demonstrieren wir zwischen Dorf und Kohlebagger und fordern: Lützerath bleibt!

(Quelle: alle Dörfer bleiben)